20 February 2026, 17:09

Salzgitter plant neue Blitzer gegen Rotlichtsünder und Raser an Unfallschwerpunkt

Eine Stadtstraßenkreuzung mit Verkehrslicht, Fahrzeugen, Gebäuden mit Namensschildern, Strommasten mit Drähten, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Salzgitter plant neue Blitzer gegen Rotlichtsünder und Raser an Unfallschwerpunkt

Die Stadtverwaltung Salzgitters hat vorgeschlagen, an einer stark frequentierten Kreuzung zwei neue Verkehrsüberwachungskameras zu installieren. Der Schritt folgt auf eine Zunahme von Rotlichtverstößen und mehrere Unfälle in den letzten Jahren. Falls der Plan genehmigt wird, sollen die Anlagen sowohl Geschwindigkeits- als auch Ampelverstöße an der Kreuzung Ludwig-Erhard-Straße und Peiner Straße überwachen.

An der Kreuzung in Engelnstedt gab es zwischen 2022 und 2024 sieben Unfälle, die auf Rotlichtverstöße zurückgingen. Die Behörden stufen sie als einen der gefährlichsten Punkte in der Region ein. Um das Problem zu bekämpfen, plant die Stadt fest installierte Kameras, die auch Rasern auf der Ausfahrt aus Salzgitter Richtung Lengede über die Peiner Straße auf die Spur kommen sollen.

Das Projekt wird voraussichtlich rund 220.000 Euro kosten und zunächst über die Kampagne "Sicher & Sauber 2.0" finanziert. Sobald die Kameras in Betrieb sind, sollen sie durch Bußgelder jährlich etwa 50.000 Euro einbringen. Bevor mit der Installation begonnen werden kann, muss der Vorschlag jedoch zunächst Ausschussberatungen durchlaufen und die endgültige Zustimmung des Stadtrats erhalten.

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Die neuen Systeme kombinieren die Überwachung von Rotlichtverstößen mit der Geschwindigkeitsmessung. Die Behörden erhoffen sich von diesem doppelten Ansatz eine verbesserte Sicherheit und weniger Verstöße an der risikoreichen Kreuzung.

Ziel des städtischen Plans ist es, das gefährliche Überfahren roter Ampeln und überhöhte Geschwindigkeit an diesem bekannten Unfallschwerpunkt einzudämmen. Falls der Stadtrat die Investition von 220.000 Euro bewilligt, könnten die Kameras in den kommenden Monaten installiert werden. Die Anlagen würden dann nicht nur das Verkehrsverhalten an der Kreuzung überwachen, sondern auch Einnahmen durch Bußgelder generieren.