10 March 2026, 08:18

Sabotageverdacht: ICE kollidiert in Niedersachsen mit Autoreifen und Bobbycar auf den Gleisen

Ein Bahngeleis mit Graffiti an der Seite, umgeben von Gelöndern, Pfosten, Lichtern und Bäumen, mit Türmen und Drähten im Hintergrund und Schnee am Boden.

Sabotageverdacht: ICE kollidiert in Niedersachsen mit Autoreifen und Bobbycar auf den Gleisen

Hochgeschwindigkeits-ICE trifft in Niedersachsen auf Gleishindernisse – Ermittlungen wegen mutmaßlicher Sabotage

Ein Hochgeschwindigkeitszug der Baureihe ICE ist am Samstag in Niedersachsen mit zwei großen Gegenständen auf den Gleisen kollidiert. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe des Bahnhofs Ashausen, doch es gab keine Verletzten unter Passagieren oder Personal. Die Bundespolizei hat nun Ermittlungen wegen des Verdachts auf vorsätzliche Behinderung des Bahnverkehrs eingeleitet.

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Der Zug war auf der Strecke von Hamburg nach Hannover unterwegs, als er gegen 17:48 Uhr auf die Gleishindernisse traf. Zum Zeitpunkt der Kollision fuhr er mit einer Geschwindigkeit zwischen 150 und 160 km/h. Unter den auf den Gleisen gefundenen Gegenständen befanden sich ein Autoreifen mit Stahlfelge sowie ein Bobbycar, ein bekanntes Kinderfahrzeug zum Aufsitzen.

Die Behörden gehen von einer mutmaßlich gefährlichen Behinderung des Bahnverkehrs aus. Die Ermittler bitten Zeugen, die am Samstagnachmittag in der Nähe der Gleise in Ashausen verdächtige Aktivitäten beobachtet haben, sich zu melden. Hinweise können gebührenfrei unter der Nummer der Bundespolizei 0800 6 888 000 gemeldet werden.

Da keine Verletzungen gemeldet wurden, setzte der Zug seine Fahrt nach dem Zusammenstoß fort. Die Polizei arbeitet nun daran, die Verantwortlichen zu identifizieren, die die Gegenstände auf die Strecke gebracht haben. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle