RMV friert Fahrpreise ein und plant radikale Tarifreform bis 2027
Maximilian SchönlandRMV friert Fahrpreise ein und plant radikale Tarifreform bis 2027
Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) hat bekannt gegeben, dass die Fahrpreise ab dem 1. Januar 2023 eingefroren werden. Damit bricht der Verband mit seiner bisherigen Praxis jährlicher Preiserhöhungen, die zuletzt im Schnitt 4,75 Prozent betrugen. Die Entscheidung ist Teil umfassender Pläne zur Vereinfachung des Tarifsystems.
Der Aufsichtsrat des RMV hat zentrale Elemente einer neuen Preisstruktur gebilligt, die im Sommer 2027 in Kraft treten soll. Die Reform reduziert das aktuelle System mit über 100 verschiedenen Ticketarten und Preisen auf ein schlankeres Modell. Orientiert wird sich dabei am Vorbild des Deutschlandtickets.
Beliebte Angebote wie das Hessen-Ticket für Studierende, das Hessen-Seniorenticket und das RMV-KombiTicket bleiben erhalten. Auch der RMV-Sparpass wird weitergeführt. Saisonale Tickets und Tarifzonen werden hingegen reduziert, während Einzel- und Tageskartenpreise unverändert bleiben.
Die Preissperre tritt zu Beginn des Jahres 2023 in Kraft. Das vereinfachte System soll Fahrgästen die Nutzung erleichtern. Weitere Details zu den Änderungen 2027 werden zu gegebener Zeit veröffentlicht.






