10 May 2026, 08:18

Radeln durch die Zeit: Historische Schätze im Schwalmtal entdecken

Schwarze und weiße Zeichnung einer kleinen Stadt mit einer zentralen Kirche, umgeben von Bäumen und Hügeln, beschriftet mit "Gothic Architecture in Germany" unten.

Radeln durch die Zeit: Historische Schätze im Schwalmtal entdecken

Radroute des Monats: Historische Schätze im Schwalmtal

Die Radroute des Monats führt Radfahrer durch historische Stätten in der Schwalmtal-Region. Startpunkt ist der Knotenpunkt 38 in Schwalmtal-Amern, von wo aus der Weg an jahrhundertealten Kirchen, Kapellen und Sehenswürdigkeiten vorbeiführt. Unterwegs können Radler architektonische Juwelen entdecken, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen.

Die Tour beginnt in der Nähe der St.-Martins-Kirche, einem barocken Bau mit einem einschiffigen Innenraum und einem spätgotischen Chor aus dem 15. Jahrhundert. Am Knotenpunkt 10 gelegen, zählt sie zu den frühesten Highlights der Strecke.

Weiter geht es am Mühlenturm vorbei, einem gut erhaltenen Wahrzeichen aus dem frühen 19. Jahrhundert. Der Turm markiert einen wichtigen Punkt, bevor die Route die katholische St.-Gertrudis-Kirche am Knotenpunkt 65 in Schwalmtal-Dilkrath erreicht. Diese dreischiffige Backsteinbasilika bereichert das reiche religiöse Erbe der Region.

Der Weg führt anschließend zur St.-Michael-Kirche in Waldniel, auch „Schwalmtaler Dom“ genannt. Das 1880 erbaute Gotteshaus wirkt mit seiner imposanten Architektur modern im Vergleich zu älteren Stätten wie der St.-Petrus-Kirche in Born, die erstmals 1136 urkundlich erwähnt und 1433–34 erweitert wurde. In der Nähe liegt auch die St.-Laurentius-Kirche in Niederkrüchten-Elmpt, die ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert stammt und einen weiteren Einblick in mittelalterliches Handwerk bietet.

In Brüggen lohnt sich ein Besuch des Kreuzherrenklosters mit der St.-Nikolaus-Kirche. Die Strecke führt zudem durch die Happelter Heide, ein geschütztes Landschaftsgebiet, bevor sie die St.-Maria-an-den-Heiden-Kapelle erreicht. Im Inneren erwartet Besucher ein kostbarer flämischer Schnitzaltar aus Antwerpen (um 1530–40).

Die Route verbindet natürliche Schönheit mit jahrhundertealter Geschichte. Radfahrer begegnen barocken Kirchen, mittelalterlichen Kapellen und anderen Zeugnissen der Vergangenheit – jede mit ihrer eigenen Geschichte. Für Geschichtsinteressierte und Naturliebhaber bietet die diesmonatige Strecke ein lohnendes Erlebnis.

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