Rabe expandiert mit Zoomlion in den deutschen Agrarmaschinenmarkt
Margret auch SchlauchinRabe expandiert mit Zoomlion in den deutschen Agrarmaschinenmarkt
Rabe, nun im Besitz des chinesischen Maschinenbaukonzerns Zoomlion, baut seine Aktivitäten in Deutschland aus. Das Unternehmen stellt neue Mitarbeiter ein und entwickelt Produkte für Pflanzenschutz, Grünlandtechnik und Düngung. Damit drängt Rabe in breitere Märkte für Agrarmaschinen vor.
Zoomlion hatte Rabe 2020 übernommen und dabei den Hauptproduktionsstandort in Bad Essen integriert. Die Muttergesellschaft AGRO beschäftigt rund 700 Mitarbeiter an den Standorten Bad Essen und in Polen, wobei die genaue Zahl der Beschäftigten am deutschen Standort nicht bekannt ist.
Aktuell sucht das Unternehmen Fachkräfte für Schwader, Zetten, Pflanzenschutzgeräte und Sämaschinen. Diese Stellenausschreibungen deuten darauf hin, dass Rabe sein Produktspektrum erweitert. Gleichzeitig plant Zoomlion, eine eigene Traktorenbaureihe auf dem deutschen Markt einzuführen.
Gemeinsam streben Rabe und Zoomlion an, im europäischen Premiumsegment für Agrartechnik als Vollsortimenter aufzutreten. Zoomlion, das für 2024 mit einem Umsatz von etwa 6,5 Milliarden US-Dollar rechnet, positioniert sich als Hochpreis-Marke in der europäischen Agrartechnologie.
Sollte dieser Kurs erfolgreich sein, könnte er etablierte Wettbewerber in der Agrarmaschinenbranche herausfordern. Die Expansion in neue Produktlinien und den deutschen Traktorenmarkt markiert einen bedeutenden Schritt für beide Unternehmen.






