Premiere mit Weitblick: Wiesbadens erstes MERIAN Reisefestival polarisiert
Janos PieperPremiere mit Weitblick: Wiesbadens erstes MERIAN Reisefestival polarisiert
Erstes MERIAN Reisefestival in Wiesbaden – Inspiration und Kritik
Am vergangenen Wochenende fand das erste MERIAN Reisefestival im Rhein-Main Congress Center in Wiesbaden statt. Von Samstag bis Montag trafen sich Reisende, Referent:innen und Aussteller:innen, um Erfahrungen auszutauschen und sich inspirieren zu lassen. Die Besucher:innen entdeckten neue Ziele, lauschten Vorträgen und erlebten besondere Präsentationen – auch wenn manche die Eintrittspreise als überteuert empfanden.
Am Eröffnungstag hatten Gäste zunächst Schwierigkeiten, den Eingang zu finden, da weder Hinweisschilder noch Banner zu sehen waren. Im Inneren bot das Festival auf zwei Bühnen eine Mischung aus Unterhaltung und Information. Zu den Referent:innen zählten der Literaturkritiker Denis Scheck, die Reiseautoren Aaron und Achill Moser, der Abenteurer Jonas Deichmann sowie die Journalistin Verena Lugert.
In der Ausstellungshalle wurden Destinationen wie Wiesbaden-Rheingau, Costa Rica, Afrika und Alaska präsentiert. Auch Luxusreisen wie der Glacier Express standen im Fokus. Die Buchhandlung Angermann bot zudem einen Stand mit einer Auswahl an Reisebüchern und der Zeitschrift Merian zum Stückpreis von 9,90 Euro an.
Ein besonderer Höhepunkt war die Klangschalen-Demonstration des Schloss Freudenberg, bei der auch die Wiesbadener Weinkönigin mitwirkte – zur Belustigung des Publikums. Tageskarten kosteten 25 Euro, ein Dreitagespass war für 60 Euro erhältlich – Preise, die bei einigen Besucher:innen auf Kritik stießen.
Nach drei Tagen mit Vorträgen, Ausstellungen und interaktiven Formaten ging das Festival zu Ende. Die Veranstalter wollten Inspiration und praktische Reisetipps verbinden, doch die Rückmeldungen zu Barrierefreiheit und Preisen fielen unterschiedlich aus. Das Festival könnte den Auftakt für eine jährliche Veranstaltung für Reisebegeisterte markieren.






