Polizei entdeckt illegale Spielautomaten und ungestempelte Zigaretten in Hildesheimer Gastronomie
Maximilian SchönlandPolizei entdeckt illegale Spielautomaten und ungestempelte Zigaretten in Hildesheimer Gastronomie
Staatsanwaltschaft und Polizei in Hildesheim ermitteln gegen zwei Männer, die des Verdachts illegaler Glücksspielaktivitäten beschuldigt werden. Bei einer Durchsuchung in einem Gastronomiebetrieb in der Innenstadt wurden vier Spielautomaten entdeckt – zwei mehr, als ihre Lizenz vorsieht. Zudem beschlagnahmten die Behörden bei der Razzia ungestempelte Zigaretten.
Ziel der Aktion war ein Lokal im Zentrum von Hildesheim, wo Beamte zwei Spielgeräte, Datenträger sowie Unterlagen sicherstellten. Den beiden Beschuldigten, 44 und 47 Jahre alt, wird vorgeworfen, trotz einer Genehmigung für nur zwei Automaten insgesamt vier Glücksspielterminals betrieben zu haben.
Zwei der Geräte wurden später als reine "Unterhaltungs-Spielautomaten" identifiziert, die nicht unter das Glücksspielrecht fallen. Bei den übrigen beiden handelt es sich jedoch vermutlich um nicht zugelassene Wettterminals.
Während der Durchsuchung stießen die Ermittler zudem auf etwa 2.000 ungestempelte Zigaretten, die beschlagnahmt wurden. Wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung wurde ein separates Ermittlungsverfahren eingeleitet, um Herkunft und Vertrieb der Ware zu klären.
Die Beweise werden derzeit noch ausgewertet. Bisher wurden keine offiziellen Anklagen erhoben, die Ermittlungen dauern an.
Im Mittelpunkt des Falls stehen Vorwürfe wegen unerlaubten Glücksspiels sowie Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit den Zigaretten. Die Ermittler sichten weiterhin die beschlagnahmten Daten und Dokumente. Weitere Details hängen von den Ergebnissen der laufenden Untersuchungen ab.






