Polizei durchsucht Wohnungen von "Die drei Fragezeichen" wegen Drogen- und Waffenverdachts
Elsa JunckPolizei durchsucht Wohnungen von "Die drei Fragezeichen" wegen Drogen- und Waffenverdachts
Polizei in Niedersachsen durchsucht Wohnungen von 'die drei Fragezeichen' im Zusammenhang mit Drogenhandel und Waffenvergehen
Bei einer Razzia in Niedersachsen hat die Polizei fünf Objekte in Visselhövede und Hannover durchsucht, die mit drei Männern in Verbindung stehen, die des Drogenhandels und von Verstößen gegen das Waffenrecht verdächtigt werden. Wegen der Befürchtung, die Beschuldigten könnten bewaffnet sein, kam ein Spezialeinsatzkommando (SEK) zum Einsatz.
Die Zentrale Kriminalinspektion Lüneburg leitete die Operation gegen die drei Tatverdächtigen im Alter von 24, 32 und 41 Jahren. Den Ermittlern zufolge bestehen konkrete Hinweise darauf, dass die Männer in den illegalen Handel mit Betäubungsmitteln sowie in Verstöße gegen das Waffengesetz verwickelt sind. Aufgrund der möglichen Bewaffnung unterstützte das SEK die Durchsuchungen.
Im Verlauf der Aktion beschlagnahmten die Beamten eine größere Geldsumme, verschiedene Beweismittel sowie Gegenstände, die nun auf mögliche Verbindungen zu Schusswaffen untersucht werden. Der Fall hat sich inzwischen ausgeweitet: Die Ermittler prüfen nun zwei weitere Gruppen, die mit den ursprünglichen Verdächtigen in Verbindung stehen. Seit Januar 2026 wurden in Braunschweig und Umgebung 15 weitere Personen identifiziert, die dem Netzwerk zugerechnet werden.
Alle Beschuldigten stehen unter dem Verdacht, in den illegalen Drogenhandel und Waffenvergehen verstrickt zu sein.
Die Operation brachte neue Ermittlungsansätze zutage. Die beschlagnahmten Beweismittel werden derzeit forensisch ausgewertet. Die Untersuchungen zum gesamten Netzwerk – mittlerweile 18 Personen in ganz Niedersachsen – laufen weiter. Ob es bereits Festnahmen gab, teilte die Polizei bisher nicht mit.






