Politischer Machtwechsel in Neustadt bei Coburg nach 31 Jahren SPD-Regentschaft
Maximilian SchönlandPolitischer Machtwechsel in Neustadt bei Coburg nach 31 Jahren SPD-Regentschaft
Neustadt bei Coburg erlebt nach 31 Jahren SPD-Führung einen politischen Umbruch
Frank Rebhan, Deutschlands dienstältester Oberbürgermeister einer größeren Kreisstadt, hat bei der Stichwahl im März 2026 sein Amt verloren. Damit endet eine Ära: Nach über drei Jahrzehnten unter Rebahns Führung geht der Sieg an Dominik W. Heike von der CSU, der künftig die Geschicke der Stadt lenken wird.
Rebhan hatte das Amt des Oberbürgermeisters 1995 übernommen und prägte über 31 Jahre lang die lokale Politik in Neustadt bei Coburg. Doch im jüngsten Wahlkampf geriet die einst feste SPD-Hochburg zunehmend unter Druck.
Die Stichwahl fand am 22. März statt, mit einer Wahlbeteiligung von 56,3 Prozent. Dominik W. Heike setzte sich deutlich durch und erzielte 59,9 Prozent der Stimmen. Rebhan, der für die SPD antrat, kam lediglich auf 40,1 Prozent und verfehlte damit eine weitere Amtszeit.
Heikes Sieg markiert das erste Mal seit Jahrzehnten, dass die CSU die Stadt regieren wird. Das Ergebnis steht für einen klaren Bruch mit der langjährigen SPD-Dominanz unter Rebahns Führung.
Dominik W. Heike übernimmt nun das Bürgermeisteramt und löst Rebhan nach 31 Jahren an der Spitze ab. Die Wahl zeigt einen tiefgreifenden Wandel in der politischen Landschaft Neustadt bei Coburgs – und das Ende einer langen SPD-Ära in der Stadt.






