25 May 2026, 02:18

Pläne für Elterngeld-Kürzungen lösen Empörung aus – bis zu 350 Millionen Euro betroffen

 ehemalige Familienministerin Giffey warnt vor Kürzungen bei Elterngeld

Pläne für Elterngeld-Kürzungen lösen Empörung aus – bis zu 350 Millionen Euro betroffen

Elterngeld in Deutschland: Scharfe Kritik an geplanten Kürzungen von bis zu 350 Millionen Euro

Die Leistungen für das Elterngeld in Deutschland könnten drastisch gekürzt werden, da die Bundesregierung nach Einsparmöglichkeiten sucht. Familienministerin Karin Prien (CDU) plant Berichten zufolge eine Kürzung der Mittel um rund 350 Millionen Euro. Der Vorstoß stößt bei Politikern und Familienverbänden auf massive Kritik.

Gerüchte über die Kürzungen kamen im Rahmen umfassender Haushaltsanpassungen im Ministerium auf. Die ehemalige Familienministerin Franziska Giffey (SPD) warnte, dass eine Reduzierung des Elterngelds die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erschweren würde. Die Leistungen trugen ihrer Ansicht nach maßgeblich dazu bei, dass Eltern schneller in den Arbeitsmarkt zurückkehrten.

Giffey forderte zudem Reformen, um eine gerechtere Aufteilung der Care-Arbeit zwischen Partnern zu fördern. Britta Altenkamp, Vorsitzende des Zukunftsforums Familie (ZFF), unterstützte diese Forderung. Sie bezeichnete die Debatte über die Kürzungen als ein „verheerendes Signal“ für Familien, die ohnehin bereits unter Druck stünden.

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Auch Wolfgang Kubicki, Vorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP), positionierte sich gegen die geplanten Streichungen. Altenkamp plädierte stattdessen für stärkere Anreize – etwa die Ausweitung der Partnerschaftsmonate – anstatt die Unterstützung zu verringern. Die Diskussion fällt in eine Zeit, in der Deutschlands Geburtenrate einen historischen Tiefstand erreicht hat: So niedrig wie seit 1946 nicht mehr.

Die geplanten Kürzungen beim Elterngeld stoßen auf breite Ablehnung. Befürworter betonen, wie wichtig die Zahlungen für die Unterstützung von Familien und die Arbeitsmarktteilhabe sind. Angesichts sinkender Geburtenzahlen unterstreicht die Debatte die grundsätzlichen Herausforderungen der Familienpolitik in Deutschland.

Quelle