07 April 2026, 04:19

Pharmazeutischer Dienstleistungsfonds wächst kräftig – 548 Millionen Euro Überschuss im dritten Quartal

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Pharmazeutischer Dienstleistungsfonds wächst kräftig – 548 Millionen Euro Überschuss im dritten Quartal

Pharmazeutischer Dienstleistungsfonds (pDL) verzeichnet starkes Wachstum im dritten Quartal – Umsätze übersteigen Ausgaben deutlich

Der Pharmazeutische Dienstleistungsfonds (pDL) meldet für das dritte Quartal ein kräftiges finanzielles Wachstum, wobei die Einnahmen die Ausgaben bei Weitem überstiegen. Mehr Patienten als je zuvor erhielten eine Medikamentenberatung, während die Notfallapotheken-Dienste einen deutlichen Anstieg der Fördermittel verzeichneten. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) plant nun Änderungen bei der künftigen Verteilung dieser Gelder.

Insgesamt durchliefen 78.949 Patienten im Berichtszeitraum eine erweiterte Beratung bei Polymedikation – ein Plus von 69 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Gegenüber dem vorherigen Quartal stieg die Zahl um 21 Prozent. Weitere 91.274 Patienten erhielten eine Anleitung zur korrekten Anwendung von Inhalatoren, was einem Anstieg von 18 Prozent im Jahresvergleich entspricht, allerdings 16 Prozent weniger als im zweiten Quartal. Die standardisierte Risikobewertung bei Bluthochdruck wurde 44.527 Mal durchgeführt, ein Zuwachs von 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr und 13 Prozent mehr als im Vorquartal.

Der pDL verzeichnete im dritten Quartal Einnahmen von knapp 35 Millionen Euro, sodass nach Abzug der Verwaltungskosten noch über 548 Millionen Euro verfügbar sind. Bei 8.777 Apotheken, die Abrechnungen einreichten, beläuft sich das verbleibende Fondsvermögen auf 537 Millionen Euro. Trotz höherer Auszahlungen übersteigen die Einnahmen weiterhin die Ausgaben.

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Der Not- und Nachtdienstfonds (NNF) gab im selben Zeitraum 11,3 Millionen Euro aus – ein Anstieg von 12 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal und 55 Prozent mehr als im Vorjahr. Das BMG beabsichtigt nun, den bisher dem pDL zufließenden Zuschlag von 20 Cent pro Packung künftig den Notfallapotheken-Diensten zukommen zu lassen.

Die finanzielle Lage des pDL bleibt solide, mit beträchtlichen Rücklagen für künftige Ausschüttungen. Die Patientendienstleistungen, darunter Medikamenten-Checks und Blutdruckkontrollen, wurden deutlich ausgeweitet. Die Neuausrichtung der Förderprioritäten wird voraussichtlich Auswirkungen darauf haben, wie Apotheken und Notfalldienste in den kommenden Monaten arbeiten.

Quelle