Patrice Covics emotionaler Treffer: Vom Union-Junge zum Werder-Held in Berlin
Elsa JunckPatrice Covic schießt in seiner Heimat und rührt Vater Ante - Patrice Covics emotionaler Treffer: Vom Union-Junge zum Werder-Held in Berlin
Patrice Covic hat in seiner Karriere einen besonderen Moment erlebt, als er in seiner Heimatstadt Berlin sein erstes Bundesliga-Tor erzielte. Der Treffer gelang ihm beim 4:1-Sieg von Werder Bremen gegen Hertha BSC. Für Covic hatte dieser Moment eine zusätzliche Bedeutung, da seine Familie seit langem eng mit der Berliner Fußballszene verbunden ist.
Covic durchlief die Jugendabteilung von Union Berlin und trainierte bis 2024 beim Verein. Sein Vater, Ante, spielte einst selbst für Union Berlin und ist heute Cheftrainer der U19-Mannschaft. Das Tor gegen Hertha BSC machte den Augenblick noch emotionaler, bedenkt man die tiefen Wurzeln seiner Familie im Berliner Fußball.
Nach dem Spiel gab Covic zu, dass ihm die Tradition von Werder Bremen, Spieler für ihr erstes Tor symbolisch zu "bestrafen", nicht vollständig bekannt war. Dennoch scherzte er, er werde seine Mannschaftskollegen gerne stattdessen einladen. Gleichzeitig äußerte er die Hoffnung, dass Union Berlin, das derzeit nicht in der ersten Liga spielt, bald in die Bundesliga zurückkehren werde.
Der 4:1-Erfolg gegen Hertha BSC bescherte Covic ein unvergessliches Debüt-Tor vor vertrauten Gesichtern. Seine Leistung vereinte persönlichen und beruflichen Stolz und verband seine Vergangenheit bei Union Berlin mit seiner Gegenwart bei Werder Bremen. Für den Stürmer geht es nun darum, auf diesem Meilenstein aufzubauen – während er gleichzeitig die Entwicklung seines ehemaligen Vereins im Blick behält.






