02 May 2026, 18:31

Osnabrück setzt auf grüne Wasserstoffproduktion durch neue Energiepartnerschaft

Liniendiagramm, das die Stromerzeugung der US-Bundesstaaten nach Brennstoffquellen im Jahr 2022 zeigt, mit zusätzlichem erklärendem Text.

Osnabrück setzt auf grüne Wasserstoffproduktion durch neue Energiepartnerschaft

Neue Partnerschaft soll grüne Wasserstoffproduktion in der Region Osnabrück vorantreiben

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Die Westenergie AG und die Stadtwerke Osnabrück haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Nutzung von grünem Wasserstoff in den Bereichen Energie und Wärmeversorgung auszubauen. Lokale Führungskräfte und Branchenvertreter begrüßen die Initiative als wichtigen Schritt für die regionale Nachhaltigkeit.

An der Zusammenarbeit beteiligt sind die Westenergie AG, die Stadtwerke Osnabrück sowie deren Netztchter SWO Netz. Ihr Fokus liegt auf der gesamten Wertschöpfungskette von grünem Wasserstoff – von der Erzeugung bis zur Verteilung. Ein zentrales Ziel ist die Umrüstung bestehender Erdgasleitungen für den Transport von Wasserstoff.

Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende der Westenergie AG, betonte die Bedeutung lokaler Initiativen für die Energiewende. Daniel Waschow, Geschäftsführer der Stadtwerke Osnabrück, hob hervor, dass Wasserstoff eine Schlüsselrolle bei der Ablösung fossiler Brennstoffe in der Wärmeversorgung und Industrie spiele. Die Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung unterstützt solche Projekte und unterstreicht deren langfristige Perspektive.

Ab 2024 soll eine gemeinsame Projektorganisation die Arbeiten koordinieren. Katharina Pötter, Oberbürgermeisterin von Osnabrück, und Landrätin Anna Kebschull lobten die intensivierte Zusammenarbeit. Sie sehen darin einen entscheidenden Schritt, um die Abhängigkeit von Kohle, Öl und Erdgas zu verringern.

Die Partnerschaft wird die Einführung von grünem Wasserstoff in Osnabrück beschleunigen. Bestehende Infrastrukturen wie Gasleitungen könnten bald saubere Energie transportieren. Mit Rückendeckung durch die Politik und dem Start der Projektorganisation 2024 könnte die Region zum Vorbild für eine gelungene Energiewende werden.

Quelle