Nioh 3 wagt den Open-World-Sprung – lohnt sich der hohe Preis von 80 Euro?
Maximilian SchönlandNioh 3 wagt den Open-World-Sprung – lohnt sich der hohe Preis von 80 Euro?
Nioh 3 setzt die Action-RPG-Reihe mit einem kühnen neuen Kurs fort – das neueste Kapitel der Serie wagt sich an eine Open-World-Struktur heran, bewahrt dabei aber seinen markanten, tiefgründigen Kampfstil. Erste Tests loben die fesselnde Erkundung und die verfeinerten Mechaniken, doch nicht alle Aspekte stoßen auf Begeisterung.
Das Spiel präsentiert eine Welt, die in große, miteinander verbundene Zonen namens "Open Fields" unterteilt ist. Diese Gebiete laden zum Entdecken ein und sind gefüllt mit organisch eingebundenen Nebenquests, die Kritiker als einige der besten des Genres bezeichnen. Spieler können nun nahtlos zwischen zwei unterschiedlichen Kampfstilen wechseln: den schweren, präzisen Schlägen eines Samurais und den schnellen, tödlichen Techniken eines Ninjas.
Der Kampf bleibt ein absolutes Highlight – mit vielschichtigen Fortschrittsmöglichkeiten und einer riesigen Auswahl an Beute. Neue Qualitätsverbesserungen wie die automatische Inventar-Sortierung sorgen für ein flüssigeres Spielerlebnis. Trotz dieser Stärken wird die Hauptgeschichte weitgehend als schwach kritisiert; viele bezeichnen sie als vergessliche Füllmasse.
Aktuell hält Nioh 3 auf Metacritic eine Wertung von 86 und reiht sich damit unter die Spitzenvertreter seines Genres ein. Das Basisspiel erscheint zu einem Premium-Preis von 80 Euro – ein Zeichen für den erweiterten Umfang und das ausgereifte Design.
Der neueste Teil baut auf dem Ruf der Serie für herausforderndes, lohnendes Gameplay auf. Sowohl langjährige Fans als auch Neulinge zeigen sich begeistert von der Open-World-Herangehensweise und dem dualen Kampfsystem. Mit starken Bewertungen und einer hohen Wertung festigt das Spiel seine Position als führendes Action-RPG – trotz der erzählerischen Schwächen.






