Niedersachsen schafft 80 neue Medizinstudienplätze gegen den Ärztemangel auf dem Land
"Bauchschmerzen" - Wo der Ärztemangel in Niedersachsen für Frust sorgt - Niedersachsen schafft 80 neue Medizinstudienplätze gegen den Ärztemangel auf dem Land
Niedersachsen erweitert medizinische Ausbildungsplätze, um Ärztemangel zu bekämpfen
Niedersachsen erweitert seine Kapazitäten in der medizinischen Ausbildung, um dem wachsenden Ärztemangel – insbesondere in ländlichen Regionen – entgegenzuwirken. Bis zum Wintersemester 2026/2027 sollen 80 zusätzliche Studienplätze in Humanmedizin geschaffen werden, sodass die Gesamtzahl an den Standorten Hannover, Göttingen und Oldenburg auf 1.076 steigt. Trotz dieser Aufstockung bleibt das Land bei den Ausbildungsmöglichkeiten pro Einwohner fast bundesweit Schlusslicht.
Patienten in ländlichen Gebieten Niedersachsens haben bereits jetzt mit langen Wartezeiten und weiten Anfahrtswegen zu kämpfen. In Weener behandelt der Dermatologe Bernd Brinker Patienten, die bis zu 80 Kilometer weit anreisen, weil umliegende Praxen überlastet sind. Der Hausarzt Holger Plochg in Bunde versorgt mittlerweile alle drei Monate rund 3.000 Patienten – das Fünffache seiner früheren Arbeitsbelastung –, da es in der Region an anderen Ärzten mangelt.
Die Lage ist dramatisch: Allein im Dezember des vergangenen Jahres waren 447 Stellen für Hausärzte im Land unbesetzt, wobei ländliche Gebiete besonders betroffen sind. Viele junge Mediziner ziehen nach ihrer Ausbildung in die Städte, sodass Landpraxen unterbesetzt bleiben.
Als Gegenmaßnahme hat die Landesregierung einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt. Ein zentraler Baustein ist die Landarztquote: Künftig werden jährlich 60 Medizinstudienplätze für Bewerber reserviert, die sich verpflichten, später als Hausärzte in unterversorgten Regionen zu arbeiten. Dr. Plochg, ein engagierter Verfechter von Reformen, fordert bundesweit 4.000 bis 5.000 zusätzliche Ausbildungsplätze. Zudem schlägt er vor, die medizinische Lehre über die großen Universitätskliniken hinaus auch in mittelgroße Städte auszuweiten und das Studium zu beschleunigen.
Mit der Aufstockung der Studienplätze will Niedersachsen die Belastung der ländlichen Gesundheitsversorgung verringern. Die 80 zusätzlichen Plätze werden die Gesamtzahl bis 2026 auf 1.076 erhöhen, doch bleibt das Land bei den Ausbildungsmöglichkeiten pro Einwohner fast bundesweit Schlusslicht. Angesichts von 447 unbesetzten Hausarztstellen im vergangenen Jahr und steigendem Patientenbedarf könnten die neue Quote und die erweiterten Kapazitäten zwar Lücken schließen – doch ohne weitergehende Reformen dürfte der Mangel langfristig bestehen bleiben.
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