Niedersachsen investiert 170 Millionen Euro in Straßen, Brücken und Radwege bis 2026
Elsa JunckNiedersachsen investiert 170 Millionen Euro in Straßen, Brücken und Radwege bis 2026
Niedersachsen plant für das Jahr 2026 Investitionen in Höhe von rund 170 Millionen Euro in den Ausbau von Straßen, Brücken und Radwegen. Ein Teil der Mittel stammt aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) des Bundes. Von den Maßnahmen profitieren mehrere Landkreise, darunter Gifhorn, Peine, Wolfenbüttel und Helmstedt, in denen umfangreiche Verbesserungen anstehen.
Zu den Projekten zählen Fahrbahnerneuerungen, Brückenneubauten sowie Sanierungen von Radwegen. Keine der Brückenbaumaßnahmen wird ausschließlich aus dem Bundesfonds finanziert – zusätzliche Mittel kommen aus anderen Quellen.
Im Landkreis Gifhorn sind Asphaltarbeiten auf der L 286 bei Vorhop und Knesebeck sowie auf der L 414 in Seershausen vorgesehen. Aus dem Sondervermögen werden zudem zwei Brückenersatzbauten finanziert: eine Überführung über den Aller-Hochwasserkanal bei Müden (L 286) und eine weitere über die Oker bei Groß Schwülper (L 321).
Der Landkreis Peine erhält Straßenbaumaßnahmen auf der L 472 bei Broistedt. Zudem sind Instandsetzungen der Radwege entlang der L 411 und L 472 geplant.
Im Landkreis Wolfenbüttel liegt der Fokus auf der Erneuerung des Kreuzungsbereichs in Adersheim (L 495/K 80/K 90). Außerdem ist eine neue Radwegbrücke bei Cremlingen Teil der Planungen für 2026.
Der Landkreis Helmstedt hat mehrere Fahrbahnerneuerungen in der Pipeline, darunter Abschnitte der L 633 bei Rieseberg und der L 644 in Helmstedt. Zudem ist eine neue Brücke über die Lapau (L 647) vorgesehen, die teilweise aus dem SVIK mitfinanziert wird.
Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) hat die Vorhaben als Teil ihres Bauprogramms 2026 bestätigt. Zwar fließen Gelder aus dem Bundesfonds in viele Projekte ein, doch keine Brücke wird allein aus dieser Quelle finanziert.
Die 170 Millionen Euro kommen Straßen, Brücken und Radwegen in vier Landkreisen zugute. Durch Erneuerungen, Neubauten und Sanierungen sollen die Verkehrsverbindungen in der Region verbessert werden. Die Arbeiten starten 2026 und werden aus Bundes- und Landesmitteln kofinanziert.






