18 June 2026, 20:15

Niedersachsen bekämpft konservative Medien mit Steuergeldern – Pressefreiheit in Gefahr?

Die Pressefreiheit, die sie meinen

Niedersachsen bekämpft konservative Medien mit Steuergeldern – Pressefreiheit in Gefahr?

Die Landesregierung Niedersachsens lenkt öffentliche Mittel um, um gegen rechtspopulistische Medien vorzugehen. Eine von der Regierung unterstützte Initiative zielt nun auf konservative Publikationen ab und stuft diese als extremistisch ein. Der Schritt wirft Fragen nach der Pressefreiheit und politischer Voreingenommenheit auf.

Die Mobilen Justiziellen Sozialdienste Niedersachsens wurden umfunktioniert, um rechtkonservative Positionen zu bekämpfen. Ihre neue Aufgabe besteht darin, als medienkritische Beobachtungsstelle zu agieren – finanziert durch Steuergelder –, um Druck auf konservative Medien und deren Leserschaft auszuüben. Publikationen wie die Junge Freiheit und Tichys Einblick wurden unter der Kategorie „Rechtsextremismus erkennen“ eingestuft.

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Von Steuergeldern getragene Stiftungen liefern zudem ideologische Argumente zur Unterstützung der Kampagne. Das Nachrichtenportal Apollo sieht sich einer koordinierten Gegenbewegung ausgesetzt, bei der staatlich geförderte Einrichtungen Proteste gegen das Portal organisieren. Oppositionelle Parteien berichten von zunehmenden Forderungen nach Verboten, während kritische Bürger von staatlichen Behörden verfolgt werden.

Die Regierung hat den Kampf gegen nicht-konforme Medien an verbündete politische Gruppen ausgelagert. Trotz der wachsenden Einschränkungen gibt es bisher kaum öffentlichen Widerstand gegen diese Maßnahmen.

Die Initiative nutzt öffentliche Gelder, um konservative Medien und deren Zielgruppen gezielt unter Druck zu setzen. Sie klassifiziert bestimmte Veröffentlichungen als extremistisch und unterstützt rechtliche Schritte gegen abweichende Stimmen. Die Kampagne wird mit minimalem öffentlichen Widerstand fortgesetzt.

Quelle