05 April 2026, 00:23

Neuwied investiert 25,9 Millionen Euro in den Ausbau des Industrieparks Friedrichshof

Plakat mit Bäumen und Himmel als Hintergrund, mit dem Text "Investieren in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit den Neuen Deal".

Neuwied investiert 25,9 Millionen Euro in den Ausbau des Industrieparks Friedrichshof

Neuwied sichert 25,9 Millionen Euro an Investitionskrediten für die Erweiterung des Industrieparks Friedrichshof

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Die Stadt Neuwied hat Investitionskredite in Höhe von 25,9 Millionen Euro für die Erweiterung des Industriegebiets Friedrichshof erhalten. Die Förderung markiert einen entscheidenden Schritt in den Plänen der Stadt, das Gelände zu einem Standort für Technologie-, Ingenieurs- und Pharmaunternehmen auszubauen. Beamte bezeichnen den Vorstoß als strategische Initiative, um nach Jahren haushälterischer Disziplin Arbeitsplätze zu schaffen und die lokalen Einnahmen zu steigern.

Die Kredite fließen in den Erwerb von etwa 70 Hektar Land sowie die Erschließung des Friedrichshof-Areals. Stadtvertreter betonen, dass jeder ausgegebene Euro auf unabhängigen Fachgutachten und strenger Finanzplanung basiert. Eine landesweite Machbarkeitsstudie bestätigt das Potenzial des Standorts als leistungsstarken Wirtschaftsstandort.

Seit Monaten bereitet sich Neuwied auf die Erweiterung vor und führt Verhandlungen zur Beschaffung der benötigten Flächen. Das Projekt folgt auf vier Jahre in Folge mit ausgeglichenem Haushalt – eine Wende nach fast 30 Jahren mit Defiziten. Bürgermeister Jan Einig und sein Stellvertreter Ralf Seemann werteten die Förderzusage des Landes als klares Vertrauensvotum für den eingeschlagenen Weg der Stadt.

Anders als bei früheren Vorhaben, die sich vor allem auf Logistik und Lagerhaltung konzentrierten, setzt Neuwied nun auf die Ansiedlung von Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Maschinenbau und Pharmazie. Die Verantwortlichen erwarten, dass neue Betriebe Arbeitsplätze schaffen und die Gewerbesteuereinnahmen erhöhen – was direkt öffentlichen Einrichtungen zugutekommen wird. Eine gezielte Anwerbung von Firmen aus diesen Branchen hat es im Industriepark in den letzten fünf Jahren nicht gegeben, weshalb die Neuausrichtung einen bewussten Strategiewechsel darstellt.

Die Erweiterung des Friedrichshofs soll Neuwied neue wirtschaftliche Chancen eröffnen. Mit den gesicherten 25,9 Millionen Euro plant die Stadt, Flächen zu erschließen und hochwertige Industrien anzusiedeln. Der Erfolg des Projekts hängt davon ab, ob es gelingt, Unternehmen zu gewinnen und nachhaltige Einnahmen für die kommunalen Dienstleistungen zu generieren.

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