Narren stürmen Ulmer Rathaus – Tradition siegt über Widerstand der Bürgermeister
Maximilian SchönlandNarren stürmen Ulmer Rathaus – Tradition siegt über Widerstand der Bürgermeister
Ulms Rathaus fiel während der Fasnetsfeierlichkeiten diese Woche in die Hände der Narren
Oberbürgermeister Martin Ansbacher und Neu-Ulms Bürgermeisterin Katrin Albsteiger leisteten bei der diesjährigen Fasnet zwar scherzhaften Widerstand, mussten sich am Ende aber der Karnevalstradition beugen.
Im Rahmen der jährlichen Fasnetsfeiern stürmten Ulms Narren spielerisch das Rathaus. Ansbacher, verkleidet als "Super Martin", und Albsteiger, kostümiert als Prinzessin Peach, versuchten gemeinsam, das Gebäude zu verteidigen – mit Limbo-Wettkämpfen, dem Bau menschlicher Pyramiden und dem Beantworten von Quizfragen.
Doch trotz aller Gegenwehr setzten sich die Narren durch. Gemäß dem alten Brauch akzeptierte die Stadtverwaltung die symbolische Besetzung. Die Aktion markierte damit ein weiteres Jahr des Fasnetsrituals, auch wenn die Aufzeichnungen nicht verraten, wie oft die Narren das Rathaus in der Vergangenheit bereits erfolgreich erobert haben.
Die Übernahme endete mit den Narren als Herren im Rathaus. Ansbacher, Albsteiger und weitere Amtsträger anerkannten die Tradition als Teil des Festvergnügens. Bis zum Ende der Feierlichkeiten bleibt das Gebäude nun unter der Herrschaft des Karnevals.






