18 April 2026, 20:21

Martin Günther will Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit im EU-Parlament verbinden

Alte 19. Jahrhundert-Karte von Europa, die politische Grenzen zeigt, auf Papier gedruckt mit Text oben und unten.

Martin Günther will Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit im EU-Parlament verbinden

Martin Günther, ein 43-jähriger Volkswirt, zog im Juni 2024 als Abgeordneter ins Europäische Parlament ein. Er folgte Carola Rackete nach, die im September 2023 ihr Mandat niederlegte. In seiner neuen Rolle konzentriert sich Günther auf Klimapolitik und Wirtschaftsreformen als zentrale Schwerpunkte.

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Günther ist Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Seine Arbeit zielt darauf ab, Politiken zu gestalten, die Klimaschutz mit sozialer Gerechtigkeit verbinden. Zudem fungiert er als Berichterstatter im Schatten für den Wettbewerbsfähigkeitsfonds und schlägt Änderungen am langfristigen Haushalt der EU vor.

Für Günther bleibt die europäische Integration ein linkes Projekt. Er fordert eine engere Zusammenarbeit zwischen progressiven Parteien, um dem wachsenden Einfluss der rechten Kräfte entgegenzuwirken. Gleichzeitig räumt er ein, dass die Herausforderungen groß sind – die parlamentarische Arbeit auf dieser Ebene ist anspruchsvoll, und Erfolge sind nie garantiert.

Ein drängendes Problem ist die geplante Umverteilung der EU-Mittel. Brandenburg, seine Heimatregion, könnte mindestens die Hälfte der jährlichen 700 Millionen Euro an EU-Fördergeldern verlieren – etwa 350 Millionen. Günther warnt vor den möglichen Folgen für lokale Projekte und die wirtschaftliche Stabilität.

Günthers Agenda vereint Klimaschutz, Wirtschaftsreformen und den Widerstand gegen rechtsextreme Politik. Seine Rolle bei der Gestaltung der EU-Haushalte und Umweltpolitiken wird zeigen, ob es ihm gelingt, ehrgeizige Ziele mit praktischen Ergebnissen in Einklang zu bringen. Die kommenden Jahre werden entscheiden, wie sich seine Vision in konkrete Veränderungen für Brandenburg und darüber hinaus übersetzt.

Quelle