Hertha BSCs Aufstiegsträume wanken nach Roter Karte und teurem Remis
Maximilian SchönlandHertha BSCs Aufstiegsträume wanken nach Roter Karte und teurem Remis
Hertha BSCs Aufstiegshoffnungen erleiden nächsten Dämpfer nach teurem Remis und Sperre
Mittelfeldspieler Kennet Eichhorn erhielt vom DFB-Sportgericht nach seiner Roten Karte im 1:1 gegen Eintracht Braunschweig ein zweispieliges Spielverbot. Damit rückt der Verein mit nur noch vier ausstehenden Partien sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz für den Aufstieg zurück.
Der Vorfall ereignete sich in der 73. Minute des Samstagsspiels: Eichhorn sah nach einem rüden Foul mit gestrecktem Bein und hohem Stolleneinsatz gegen Eintracht Braunschweigs Florian Flick die direkte Rote Karte. Die Schiedsrichter-Entscheidung wurde später vom VAR bestätigt, die Feldverweisung blieb damit bestehen.
Herthas Sportdirektor Benjamin Weber räumte die Richtigkeit der Entscheidung ein. Trotz des Rückschlags rettete die Mannschaft noch einen Punkt – doch das Ergebnis mildert die anhaltenden Schwierigkeiten in der 2. Bundesliga kaum.
Durch die Sperre fehlt Eichhorn nun in den anstehenden Spielen gegen Holstein Kiel und den 1. FC Magdeburg. Sein Ausfall verschärft die personellen Probleme des Clubs, der in den letzten Saisonwochen verzweifelt versucht, die Lücke zu schließen.
Mit nur noch vier Partien steht Hertha BSC vor einer fast unlösbaren Aufgabe, um doch noch den Relegationsplatz zu erreichen. Eichhorns Fehlen schwächt die Mittelfeldoptionen zusätzlich. Um die letzten Aufstiegshoffnungen am Leben zu halten, muss die Mannschaft in den verbleibenden Spielen nun die maximale Ausbeute erzielen.






