29 March 2026, 16:23

Leonie Bartsch will Braunschweigs erste linke Oberbürgermeisterin werden

Cartoon von drei entschlossenen Frauen in traditioneller Kleidung, die ein Papier mit der Aufschrift 'Votes for Women: The Women's Social & Political Union' gegen einen hellblauen Himmel mit weißen Wolken halten.

Leonie Bartsch will Braunschweigs erste linke Oberbürgermeisterin werden

Die Linke in Braunschweig nominiert Leonie Bartsch als Oberbürgermeisterkandidatin

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Die Partei Die Linke in Braunschweig hat Leonie Bartsch zur Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin gewählt. Die 30-jährige Co-Vorsitzende des Ortsverbands tritt bei der anstehenden Kommunalwahl am 13. September 2023 an. Ihre Nominierung erfolgte einstimmig auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Wochenende.

Leonie Bartsch bedankte sich für das deutliche Vertrauen der Parteimitglieder. Die Nominierung wertete sie als Bestätigung für ihre Visionen für die Stadt. Ein zentrales Thema ihres Wahlkampfs wird der bezahlbare Wohnraum sein.

Ebenfalls auf der Versammlung wurde das Kommunalwahlprogramm der Linken finalisiert. Zwar ist die Partei derzeit nicht im Braunschweiger Stadtrat vertreten, doch ihre Basis wächst – mit über 600 Mitgliedern in der Region. In früheren Wahlen setzte sich die Gruppe vor allem für soziale Gerechtigkeit und antikapitalistische Politik ein und ging dabei häufig Bündnisse mit Grünen und SPD ein.

Bartsch will Braunschweig eine progressivere Ausrichtung geben. Im September wird nicht nur über die neue Oberbürgermeisterin abgestimmt, sondern auch über den Stadtrat und die Bezirksvertretungen.

Bei der letzten Bundestagswahl erreichte Die Linke in Braunschweig 11,6 Prozent der Stimmen. Bartschs Kandidatur wird zeigen, ob sich die lokale Unterstützung in Mandate umsetzen lässt. Das Ergebnis wird die politische Landschaft der Stadt für die kommende Legislaturperiode prägen.

Quelle