Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig endet mit Zugchaos für Heimkehrer
Janos PieperLange Nacht der Museen in Halle und Leipzig endet mit Zugchaos für Heimkehrer
Tausende Besucher genossen in diesem Jahr die Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig. Das Event bot in beiden Städten ein dichtes Programm für alle Altersgruppen. Doch als der Abend zu Ende ging, sahen sich viele Reisende auf dem Heimweg mit Verspätungen und überfüllten Zügen konfrontiert.
Die gemeinsame Veranstaltung präsentierte einige der beliebtesten Kulturstätten der Region. In Leipzig strömten die Besucher ins Grassimuseum für Angewandte Kunst, ins Bach-Museum und ins Museum der bildenden Künste. In Halle zogen das Händel-Haus, die Moritzburg – Museum für moderne Kunst – und das Landesmuseum für Vorgeschichte große Menschenmengen an.
Als die Museen schlossen, machten sich die Gäste auf den Weg zum Leipziger Hauptbahnhof, um mit dem Zug nach Halle zurückzufahren. Doch die Stimmung kippte, als die nächste planmäßige Abfahrt erst über eine Stunde später anstand. Die Lage spitzte sich weiter zu, als eine S3-Verbindung ausfiel und die Fahrgäste auf die bereits gut gefüllte S5 nach Halle-Trotha ausweichen mussten. Dutzende blieben zurück, während die Wagen bis auf den letzten Platz besetzt waren.
Die Lange Nacht der Museen war bei den Besuchern ein voller Erfolg – doch Transportprobleme trübten den Abschluss des Abends. Bei begrenztem Zugangebot und unerwarteten Ausfällen mussten viele lange warten, bis sie nach Hause kamen.






