24 April 2026, 22:17

Kubicki will FDP mit sozialliberalem Kurs zurück an die Macht führen

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text.

Kubicki will FDP mit sozialliberalem Kurs zurück an die Macht führen

Wolfgang Kubicki kandidiert für den Vorsitz der Freien Demokratischen Partei (FDP) mit einem klaren Ziel: Die Umfragewerte der Partei wieder auf über zehn Prozent zu bringen. Der erfahrene Politiker hat zudem seine Vision für künftige Koalitionen skizziert – abhängig davon, wie die FDP bei der nächsten Wahl abschneidet.

Kubicki hat seine politische Zukunft vom Ausgang der anstehenden FDP-Parteitagswahl abhängig gemacht. Sollte er unterliegen, wird er sich vollständig aus der Politik zurückziehen. Bei einem Sieg hofft er, dass Henning Höne als stellvertretender Bundesvorsitzender im Amt bleibt.

Der 71-Jährige bezeichnet sich selbst als sozialliberal und sieht zwei mögliche Wege für eine Rückkehr der FDP in die Regierung: Entweder mit einer reformierten Christlich-Demokratischen Union (CDU/CSU) oder in einer Koalition mit einer progressiveren Sozialdemokratischen Partei (SPD). Eine Zusammenarbeit kommt für ihn jedoch nur infrage, wenn die FDP zunächst wieder in den Bundestag einzieht.

Seine Strategie zielt darauf ab, die Wählerbasis der Partei neu aufzubauen. Ohne bessere Umfragewerte hat Kubicki deutlich gemacht, dass es überhaupt keine Koalitionsgespräche geben wird.

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Kubickis Bewerbung um den Parteivorsitz ist mit hohen Risiken verbunden – sowohl für seine Karriere als auch für die Zukunft der FDP. Ein Sieg könnte den Weg für neuen Einfluss in Berlin ebnen, vorausgesetzt, die Partei klettert in den Umfragen wieder über die Zehn-Prozent-Marke. Eine Niederlage hingegen würde das Ende seiner langen politischen Laufbahn bedeuten.

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