Kinder zerstören Eiszapfen in der Breitachklamm – Eltern schauen zu
Maximilian SchönlandKinder zerstören Eiszapfen in der Breitachklamm – Eltern schauen zu
Zwei Kinder beschädigen Eisförmationen in der Breitachklamm nach dem Abbrechen von Eiszapfen
Bei einem kürzlichen Besuch haben zwei Kinder in der Breitachklamm Eiszapfen abgerissen und damit die natürlichen Eisformationen beschädigt. Der Vorfall, der sich im Januar 2026 ereignete, sorgte online für Kritik – die Verantwortlichen der Klamm stufen die Sachlage jedoch als weniger schwerwiegend ein. Allein im Januar 2026 besuchten über 20.000 Menschen die Schlucht, wobei sich die Mehrheit verantwortungsbewusst verhielt.
Die Breitachklamm, eine Naturattraktion im Süden Deutschlands, entstand vor etwa 10.000 Jahren durch den Rückzug des Breitachgletschers. Seit 1905 ist sie für die Öffentlichkeit zugänglich – angeregt durch einen Vorschlag des Tiefenbacher Pfarrers Johannes Schiebel. Heute zieht die Klamm jährlich rund 300.000 Besucher an, darunter über 20.000 im Januar 2026.
Während eines Besuchs brachen zwei Kinder Eiszapfen ab und warfen sie gegen die Eisformationen. Die Eltern griffen nicht ein und zeigten keine Reaktion auf die Beschädigungen. Später kritisierte ein Nutzer auf Reddit das Verhalten und wies auf die Bedeutung des Erhalts der natürlichen Besonderheiten der Klamm hin.
Die Leitung der Breitachklamm bestätigte den Vorfall, betonte jedoch, dass es sich nicht um ein ernsthaftes Problem handele. Das Personal überwacht das Gelände und schreitet ein, sobald größere Schäden an den Eisstrukturen drohen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro, für Kinder 2,50 Euro.
Die Klamm bleibt ein beliebtes Ausflugsziel, wobei nur vereinzelt Vorfälle gemeldet werden. Die Mitarbeiter behalten das Besucherverhalten im Blick, um die Eisformationen zu schützen. Die Eintrittsgelder tragen zur Erhaltung der seit über einem Jahrhundert öffentlichen Attraktion bei.






