19 February 2026, 08:43

Karnevalsumzug in Ramsloh eskaliert: Rassistische Parolen und Alkoholexzesse stören die Feier

Eine Gruppe von Menschen, die auf der Straße in einer Parade gehen, einige mit Mützen und Schirmen, andere tanzen, mit einem Banner, Verkehrskegeln, Fahrzeugen, Laternen, Schildern, Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Karnevalsumzug in Ramsloh eskaliert: Rassistische Parolen und Alkoholexzesse stören die Feier

Ramsloher Karnevalsumzug am 9. Februar 2026 größtenteils friedlich – vereinzelte Vorfälle sorgen für Störungen

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Der Ramsloher Karnevalsumzug am 9. Februar 2026 verlief weitgehend friedlich, doch einige Zwischenfälle führten zu Unterbrechungen. Die Polizei griff ein, nachdem drei Männer einen umstrittenen Sprechchor angestimmt hatten, was zu Platzverweisen und Strafanzeigen führte. Die Behörden mussten sich zudem mit alkoholisierten Teilnehmern und leichten Verletzungen während der Veranstaltung befassen.

Der Umzug begann ohne größere Probleme, doch die Stimmung eskalierte, als drei unbekannte Männer von einem Wagen aus "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus" skandierten. Die Polizei leitete umgehend Ermittlungen wegen Volksverhetzung gegen die Beteiligten ein, nahm jedoch keine Festnahmen vor. Um die Ordnung aufrechtzuerhalten und den Fortgang der Veranstaltung zu gewährleisten, verfügten die Beamten zehn Platzverweise.

Auffällig war der hohe Alkoholkonsum einiger Teilnehmer, insbesondere auf den Umzugswagen. Bereits zuvor war ein Wagen wegen Überschreitung des zulässigen Gewichts um 2,5 Tonnen von der Teilnahme ausgeschlossen worden.

Am späten Abend kam es bei der Nachfeier zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung. Ein Polizist wurde dabei gewaltsam festgehalten und erlitt eine Daumenverletzung, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Bei einem weiteren Streit gab es keine schweren Vorfälle.

Der Karneval konnte mit nur geringfügigen Verzögerungen fortgesetzt werden. Die Vorfälle erforderten jedoch polizeiliche Maßnahmen: Es wurden Anzeigen erstattet und Platzverweise verhängt, um weitere Störungen zu verhindern. Laut aktuellem Stand gab es keine weiteren Festnahmen oder Anklagen.