Karneval 2025: Jacques Tilly trotzt Putin-Prozess und schlechter Wettervorhersage
Feiernde, zieht warm an! An Rosenmontag regnet es nicht nur Süßes - Karneval 2025: Jacques Tilly trotzt Putin-Prozess und schlechter Wettervorhersage
Die Karnevalszeit bringt einmal mehr Farbe, Satire und juristische Dramen auf Deutschlands Straßen. Während sich viele auf Umzüge und Feiern vorbereiten, steht eine der bekanntesten Figuren der Tradition vor einem ungewöhnlichen Gerichtsprozess: Jacques Tilly, berühmt für seine provokanten Karnevalsmotten, wird von Wladimir Putin in einem Moskauer Verfahren verklagt.
Unterdessen könnte die liebevolle Hommage eines Kollegen an das Fest selbst diejenigen umstimmen, die den Trubel sonst meiden. Doch für eine Autorin, die heute in Norddeutschland lebt, wird der diesjährige Karneval leise vorbeiziehen – auf einer Dienstreise, fernab vom Treiben.
Aufgewachsen ist sie im Münsterland, einer Region mit kleinen, aber leidenschaftlichen Karnevalshochburgen. Kindheitserinnerungen umfassen die Jagd nach Kamelle – die von Umzugswagen geworfenen Süßigkeiten – und den Austausch regionaler Grußformeln wie Festo und DeUnDa. Als Erwachsene besuchte sie satirische Büttenabende und mischte sich an Rosenmontag unter die Menge, um sich am respektlosen Humor und dem Gemeinschaftsgefühl zu berauschen.
Doch in diesem Jahr sagt der Wetterbericht für den Rosenmontag Schnee und Regen voraus. Dennoch werden die nassen Bedingungen die Begeisterung der Teilnehmer kaum dämpfen. Jacques Tilly, Deutschlands scharfzüngigster Karnevalsdesigner, wird wie gewohnt seine Wagen in Düsseldorf präsentieren – unbeeindruckt von Wind und Wetter oder juristischen Drohungen.
Tillys anhaltender Rechtsstreit mit Putin entzündete sich an seinen beißend satirischen Entwürfen, die Moskau als Verleumdung russischer Staatsinstitutionen – darunter Armee und Präsident – wertet. Der Prozess, der am 26. Februar fortgesetzt wird, findet in Tillys Abwesenheit statt. Er erhielt keine Details zum Fall, hat keinen Kontakt zu seinem Pflichtverteidiger und muss mit Geldstrafen oder sogar einer zehnjährigen Haftstrafe rechnen. Trotzdem karikiert er Putin weiter in neuen Karnevalsmotten und weicht nicht zurück.
Wer dem Karneval noch skeptisch gegenübersteht, dem könnte ein kollegiales, herzliches Plädoyer für die Tradition neue Perspektiven eröffnen. Doch für die Autorin, die nun im Norden Deutschlands lebt, ist die Distanz zu den Feiern mitunter spürbar. In diesem Jahr wird sie eine Dienstreise ganz fernhalten – von den Umzugswagen, den Süßigkeiten und der Satire, die einst ihre Winter prägten.
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