Immer mehr Frauen entdecken das Angeln für sich - Immer mehr Frauen entdecken das Angeln als leidenschaftliches Hobby
Angeln in Deutschland erlebt einen spürbaren Wandel. Immer mehr Frauen – vor allem zwischen Ende 20 und Anfang 30 – greifen zur Angel. Was einst eine männlich dominierte Freizeitbeschäftigung war, zieht heute eine wachsende Zahl begeisterter Anglerinnen an.
Barbara Kijewski, eine bekannte Angel-Expertin mit über 70.000 Followern auf Instagram, hat diesen Wandel hautnah miterlebt. Vor fast 30 Jahren fing sie selbst an, nachdem sie an einem Berliner See ihren ersten Barsch gefangen hatte. Damals stieß sie noch auf Skepsis und Klischees über Frauen in diesem Sport. Heute sieht die Szene anders aus.
Soziale Medien haben dabei eine Schlüsselrolle gespielt. Plattformen wie Instagram ermöglichen es Frauen, Tipps, Erfahrungen und gegenseitige Bestärkung auszutauschen. Online-Communities wie Frauen mit Biss, gehen Angeln oder Girlsfishing Germany bieten Räume, in denen sich Anglerinnen vernetzen und voneinander lernen können.
Auch auf Messen wird der Trend sichtbar: Immer mehr Frauen besuchen die Veranstaltungen und melden sich für Angelprüfungs-Kurse an. Kijewski beobachtet, dass sich viele Frauen mittlerweile ganz selbstverständlich für Angelausrüstung und -techniken begeistern. Dieses wachsende Interesse wirkt sich auf die gesamte Branche aus – vom Verkauf von Ausrüstung bis hin zu Angelurlauben.
Für viele ist das Angeln mehr als nur ein Hobby. Es stärkt das Selbstbewusstsein, schafft Verbindungen und bricht alte Vorurteile darüber auf, wer an Gewässern "dazugehört".
Der Trend zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung. Da immer mehr Frauen den Sport für sich entdecken, passen Angelvereine, Händler und Tourismusanbieter ihre Angebote an. Was als leiser Wandel begann, hat sich zu einem nachhaltigen Umbruch in der deutschen Anglerkultur entwickelt. Das Wasser steht nun allen offen.






