ILA Berlin 2023: Rekordbesuch und neue Kampfflugzeug-Allianzen nach FCAS-Aus
Janos PieperILA Berlin 2023: Rekordbesuch und neue Kampfflugzeug-Allianzen nach FCAS-Aus
Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin (ILA Berlin) endete mit starkem Besucherandrang und prominenten Ankündigungen. Rund 110.000 Gäste besuchten die Messe – ein Plus gegenüber den 95.000 Besuchern vor zwei Jahren. Im Mittelpunkt standen die neuesten Entwicklungen in der Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigungstechnik.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eröffnete die Ausstellung, deren Ursprünge bis ins Jahr 1909 in Frankfurt am Main zurückreichen. In diesem Jahr präsentierten sich 765 Aussteller aus 37 Ländern, begleitet von Podiumsdiskussionen und Flugvorführungen militärischer und ziviler Luftfahrzeuge.
Am 10. Juni blockierten pro-palästinensische Aktivisten den Zugang zum Gelände, woraufhin die Polizei einschreiten musste. Trotz der Störung verlief die Messe mit bedeutenden Branchenentwicklungen. Acht Rüstungsunternehmen kündigten nach dem Scheitern des FCAS-Projekts eine Zusammenarbeit an einem neuen Kampfflugzeug an.
Marie-Christine von Hahn, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), bezeichnete die Luft- und Raumfahrt als Schlüsselsektor und strategische Infrastruktur.
Die ILA Berlin 2023 unterstrich mit Innovationen und Kooperationen die Dynamik der Branche. Der Erfolg der Veranstaltung spiegelte sich in gestiegenen Besucherzahlen und wegweisenden Industrieankündigungen wider. Veranstalter und Teilnehmer betonten die strategische Bedeutung der Luft- und Raumfahrttechnologie.






