29 June 2026, 02:21

IKEA revolutioniert sein Konzept mit kleineren Filialen und mehr Online-Handel

Von 35.000 auf 2.950 Quadratmeter: Was steckt hinter IKEAs neuer Strategie von Mini-Möbelläden

IKEA revolutioniert sein Konzept mit kleineren Filialen und mehr Online-Handel

IKEA stellt sein Ladengeschäft um und setzt künftig auf kleinere Verkaufsflächen. Der erste dieser neuen Standorte hat bereits in Ingolstadt, Bayern, eröffnet. Online-Verkäufe machen mittlerweile einen beträchtlichen Teil des Unternehmensumsatzes in Deutschland aus.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der schwedische Möbelriese geht zu kompakteren Filialen mit durchschnittlich rund 2.950 Quadratmetern über – deutlich kleiner als die klassischen Häuser, die meist etwa 35.000 Quadratmeter umfassen. Die neuen Standorte dienen vor allem als Ausstellungsräume und Beratungszentren, wobei die meisten Produkte online bestellt und nach Hause geliefert werden.

Jede der kleineren Filialen wird etwa 2.650 Artikel für den sofortigen Kauf vorrätig haben und rund 1.000 weitere Produkte zur Bestellung präsentieren. Peter Jelkeby, Deutschland-Chef von IKEA, bestätigte, dass die künftige Expansion auf diesem neuen Format basieren wird. Das Unternehmen plant, zunächst 20 solche Läden weltweit zu eröffnen, weitere sollen folgen.

Mit diesem Schritt kann IKEA auch Märkte erschließen, in denen große Filialen nicht realisierbar sind. Zudem reagiert der Konzern damit auf einen schwächelnden Möbelmarkt und die steigende Nachfrage nach Online-Käufen, die in Deutschland inzwischen fast 1,5 Milliarden Euro ausmachen – etwa ein Viertel des gesamten Einzelhandelsumsatzes des Unternehmens dort. Die kleineren Läden lassen sich zudem schneller und kostengünstiger einrichten.

Die erste Filiale im neuen Format ist nun in Deutschland eröffnet. Weitere Standorte sollen landesweit und international folgen. Mit dieser Strategie will IKEA flexibler auf sich ändernde Einkaufsgewohnheiten und Marktbedingungen reagieren.

Quelle