iBlali steigt aus dem viralen Content aus – und setzt auf Leidenschaft statt Klicks
Maximilian SchönlandiBlali steigt aus dem viralen Content aus – und setzt auf Leidenschaft statt Klicks
Viktor "iBlali" Roth, bekannter deutscher Meteorologe und Twitch-Streamer, zieht sich aus der Jagd nach viralem Content zurück.** Nach Jahren des ständigen Drucks möchte er sich künftig auf Spiele konzentrieren, die ihm wirklich Spaß machen – statt auf finanziellen Erfolg. Der Wandel kommt zu einer Zeit, in der immer mehr Content-Creator in der Branche unter Burnout leiden, darunter auch Rewinside, der kürzlich eine Pause ankündigte.
iBlali wurde zunächst durch chaotische Videos wie Lach- oder Fail bekannt, bevor er sich zu einem crossmedialen Creator entwickelte. Bis 2026 verband er Nostalgie, Selbstironie und modernen Humor auf YouTube, Twitch und in den sozialen Medien. Sein Content reichte von Reaktionsvideos bis hin zu Diskussionen über psychische Gesundheit – stets in seinem unverwechselbaren Stil. Doch der Druck, gleichzeitig für Twitch und YouTube produzieren zu müssen, zehrte an seinen Kräften.
Um seine Leidenschaft zurückzugewinnen, teilt er seinen Content nun auf zwei Kanäle auf:iBlali für Gaming und VIK für Videoessays. Zudem plant er, vor allem Spiele zu streamen, die ihm persönlich gefallen – selbst wenn das geringere Einnahmen bedeutet. Um dies auszugleichen, will er stärker auf Markenkooperationen setzen und eine eigene Meteo-Marke gründen.
Anders als einige Konkurrenten wie Gronkh oder PietSmiet hat sich iBlali stets plattformübergreifend angepasst, ohne seine Authentizität zu verlieren. Über aktuelle Strategien anderer deutscher Creator wie Rewinside oder AlphaM4n ist dagegen wenig bekannt – sein Ansatz hebt sich damit deutlich ab.
Die Veränderungen bedeuten, dass iBlali künftig weniger über YouTube verdienen wird, doch er hofft, so wieder Freude am Streamen zu finden. Seine neuen Projekte, darunter das Schmuckbusiness, sollen seine Einnahmequellen diversifizieren. Der Schritt spiegelt einen wachsenden Trend wider: Immer mehr Creator stellen ihr Wohlbefinden über die rücksichtslose Content-Produktion.






