10 February 2026, 02:37

Huhn Henrietta flüchtet in den Münchner Hauptbahnhof – und wird zur Bahn-Legende

Eine alte Postkarte, die eine Gruppe von Hühner vor einem Zug zeigt, mit Text auf der Postkarte.

Huhn Henrietta flüchtet in den Münchner Hauptbahnhof – und wird zur Bahn-Legende

Ein ausgebufftes Huhn sorgt für Aufsehen am Münchner Hauptbahnhof der Deutschen Bahn

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Am Freitagabend löste ein entlaufenes Huhn am Münchner Hauptbahnhof der Deutschen Bahn für Aufregung, als es zwischen den Gleisen gesichtet wurde. Die Bundespolizei taufte das Tier kurzerhand Henrietta und konnte es schließlich sicher einfangen, um es vorläufig unterzubringen.

Der ungewöhnliche Fund ereignete sich am 3. Februar 2026, als Beamte das Huhn in der Nähe der Schienen entdeckten. Die Bundespolizei griff umgehend ein, nahm Henrietta in Obhut und versorgte sie während der Zeit in Gewahrsam mit Haferflocken. Drei Tage lang blieb sie unter ihrer Aufsicht, bevor sie an den Vogelnotdienst Olching, einen örtlichen Vogelschutzverein, übergeben wurde.

Wie Henrietta zum Bahnhof gelangte, liegt vermutlich an ihrer Angewohnheit, sich in offene Lieferwagen zu flüchten. Ihre Besitzerin, eine junge Frau, die Hühner als Hobby hält, hatte bereits zuvor vor diesem Verhalten gewarnt. Nach der Rettungsaktion meldeten sich über 20 Personen bei den Behörden, die Henrietta aufnehmen wollten – doch schließlich konnte die Polizei sie mit ihrer besorgten Besitzerin wiedervereinen.

Das Abenteuer endete mit Henriettas sicherer Rückkehr nach Hause. Ihre Vorliebe, in Fahrzeuge zu hüpfen, hatte sie diesmal bis in den belebten Bahnhof der Deutschen Bahn geführt. Dank des Einsatzes von Polizei und Rettungsteam erholte sie sich schnell und fand zu ihrer Besitzerin zurück.