Hamburger SV und VfL Wolfsburg stecken tief in der 2.-Liga-Krise
Hamburger SV und VfL Wolfsburg stecken zu Saisonbeginn in der 2. Bundesliga in der Krise. Beide Vereine kämpfen mit gravierenden Problemen in Verteidigung und Angriff, während sich die schlechten Ergebnisse häufen. Wolfsburgs Formtief hat zudem Trainer Paul Simonis unter massiven Druck gesetzt.
Der VfL Wolfsburg erlebt einen der schlechtesten Saisonstarts seiner Vereinsgeschichte – nach sieben Spielen stehen lediglich fünf Punkte zu Buche. Aktuell kassierte die Mannschaft vier Niederlagen in Folge, die längste aktuelle Negativserie der Liga. Unter Trainer Simonis bringt es das Team auf einen Schnitt von nur 0,7 Punkten pro Spiel, was die Forderungen nach einem Wechsel auf der Trainerbank lauter werden lässt.
Auch der Hamburger SV findet kaum in die Erfolgsspur: Mit nur sieben Toren ist der Verein vorletzter in der Torschützenliste der Liga. Besonders eklatant sind die defensiven Schwächen – zehn der bisher kassierten Treffer fielen in der ersten Halbzeit, davon fünf allein in den ersten 30 Minuten. Im Schlussabschnitt zeigte sich die Abwehr jedoch stabiler: In den letzten 15 Minuten gab es nur ein Gegentor. Doch auch im Angriff hapert es – mit 21 gewonnenen Eckbällen hält der HSV den Ligarekord für die wenigsten Standards der Saison.
Während Wolfsburg verzweifelt nach Lösungen für die Misere sucht, bleiben beim Hamburger SV die defensiven Lücken und die Tornot die größten Baustellen. Beide Teams müssen sich deutlich steigern, um die Saison noch zu retten.