Grevenbroich plant Umgestaltung von Kirchplatz und Peter-Kauertz-Platz bis 2027
Maximilian SchönlandGrevenbroich plant Umgestaltung von Kirchplatz und Peter-Kauertz-Platz bis 2027
Die Pläne zur Neugestaltung zweier zentraler öffentlicher Plätze in Grevenbroich nehmen konkrete Formen an. Die dritte Bürgerkonferenz im Rahmen des Projekts Kraftwerksdörfer findet am 6. Februar 2026 um 17:30 Uhr im Pfarrsaal von St. Martin in Frimmersdorf statt. Anwohnerinnen und Anwohner haben dort die Möglichkeit, neue Entwürfe für den Kirchplatz in Frimmersdorf sowie den Peter-Kauertz-Platz in Neurath zu begutachten und zu diskutieren.
Das von der Aachener Planungsfirma MWM geleitete Vorhaben zielt darauf ab, beide Plätze funktional und nachhaltig umzugestalten. Aktuell läuft eine detaillierte Bestandsaufnahme, die denkmalgeschützte Gebäude, Entwässerungssysteme und geotechnische Gegebenheiten erfasst. Vermessungsarbeiten bilden die technische Grundlage für die anstehenden Umbaumaßnahmen.
Erste Entwurfsvarianten für den Peter-Kauertz-Platz entstanden unter Einbeziehung der Ergebnisse früherer Konferenzen. Im Fokus stehen dabei die Verbesserung von Funktionalität, Ästhetik und sozialer Nutzung – sowie die Lösung der seit Langem bestehenden Parkplatzprobleme. Die anstehende Veranstaltung knüpft an die bisherigen Diskussionen an; weiteres Bürgerfeedback wird die finalen Pläne prägen.
Eine Anmeldung zur Konferenz ist nicht erforderlich, die Türen öffnen um 17:00 Uhr. Stadtverwaltung und MWM arbeiten eng mit der Bevölkerung zusammen, um sicherzustellen, dass die Entwürfe den Bedürfnissen der Gemeinde entsprechen. Nach der Finalisierung soll im März 2026 ein Förderantrag eingereicht werden; mit einem Baubeginn wird frühestens Ende 2027 gerechnet.
Die dritte Bürgerkonferenz markiert einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Umgestaltung der öffentlichen Räume in Frimmersdorf und Neurath. Im Anschluss folgt eine vierte Veranstaltung, in der die Vorschläge weiter verfeinert werden. Bei Genehmigung könnte das Projekt in zwei Jahren in die Umsetzung gehen – und beiden Ortschaften modernisierte, funktionale Plätze bescheren.






