02 April 2026, 16:21

Goslar testet Tempo 30 in Ohlhof – mehr Sicherheit oder nur ein Experiment?

Vorsicht Geschwindigkeitsbegrenzungsschild an der Seite einer Straße mit einer Wand, Gras, Wasser, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Goslar testet Tempo 30 in Ohlhof – mehr Sicherheit oder nur ein Experiment?

Goslar führt sechsmonatige Testphase für Tempo 30 in zwei Straßen des Stadtteils Ohlhof ein

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Ab dem 9. April gilt in Goslar für sechs Monate eine testweise Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h in zwei Hauptverkehrsstraßen des Stadtteils Ohlhof. Betroffen sind die Ohlhofbreite und die Kurt-Schumacher-Allee. Die Maßnahme ist Teil eines Vorhabens, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Den Anstoß gab eine Petition von 238 Anwohnern im vergangenen Jahr, die sich für verkehrsberuhigende Maßnahmen in dem Gebiet ausgesprochen hatten.

Ziel des Versuchs ist es, die Geschwindigkeiten so zu senken, dass nicht mehr als 15 Prozent der Autofahrer schneller als 36 km/h fahren. Zwar sind weder Blitzer noch besondere Kontrollen geplant, doch die Stadt wird die Verkehrsentwicklung durch regelmäßige statistische Erhebungen überwachen. Anhand dieser Daten soll bewertet werden, ob die niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzung die gewünschten Sicherheitseffekte erzielt.

Innerhalb der Zone gilt für die Autofahrer die Regelung "rechts vor links". Das Projekt wird sowohl vom Ohlhof-Stadtteilverein als auch vom Goslarer Stadtrat unterstützt. Sollte sich der Versuch bewähren, könnte die Tempo-30-Zone dauerhaft eingeführt werden.

Die Testphase läuft bis Oktober und gibt den Verantwortlichen ausreichend Zeit, die Auswirkungen zu analysieren. Über eine dauerhafte Beibehaltung wird entschieden, sobald klar ist, ob die angestrebte Geschwindigkeitsreduzierung erreicht wird. Die Ergebnisse könnten auch die künftige Verkehrspolitik in anderen Teilen Goslars prägen.

Quelle