11 February 2026, 20:48

Gil Ofarim entschuldigt sich nach falschen Antisemitismus-Vorwürfen – doch der Streit geht weiter

Ein Blatt Papier mit der Aufschrift "John Hilton, No. 67, West Smithfield, London"

Gil Ofarim entschuldigt sich nach falschen Antisemitismus-Vorwürfen – doch der Streit geht weiter

Der Sänger Gil Ofarim hat sich öffentlich bei einem Hotelmitarbeiter entschuldigt, nachdem er diesen fälschlicherweise des Antisemitismus bezichtigt hatte. Der Streit begann zwar bereits 2021, geriet aber Anfang 2026 erneut in die Schlagzeilen, als Ofarim vor Gericht einräumte, dass seine Vorwürfe unwahr waren. Der Fall erhielt erneut Aufmerksamkeit nach seinen jüngsten Fernsehauftritten im ZDF und anderen Sendungen.

Die Kontroverse hatte vor Jahren begonnen, als Ofarim behauptete, ein Mitarbeiter des Leipziger Hotels, Markus W., habe ihn wegen seines jüdischen Glaubens diskriminiert. Die Anschuldigung sorgte damals für breite Medienresonanz. Doch in einer Gerichtsverhandlung gab Ofarim später zu, dass seine Geschichte erfunden war.

Am 11. Februar 2026 trat der Musiker in der RTL-Sendung Punkt 12 auf, um sich öffentlich zu entschuldigen. Er räumte ein, dass seine Beschuldigung falsch gewesen sei, und bedauerte die verursachten Schäden. Dennoch meldete sich Markus W. kurz darauf in Interviews mit Die Zeit und anderen Medien zu Wort und kritisierte Ofarim dafür, sich selbst als Opfer darzustellen. W. argumentierte, die öffentliche Wahrnehmung habe sich ungerechterweise wieder zugunsten Ofarims verschoben – obwohl er selbst der Geschädigte sei.

Die Äußerungen fielen in eine Phase, in der Ofarim die Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! (Dschungelcamp) gewonnen hatte und anschließend häufig im Fernsehprogramm heute zu sehen war. Seitdem gab es keine weiteren öffentlichen Entwicklungen in dem Fall.

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Die Entschuldigung im nationalen Fernsehen markierte einen Wendepunkt in dem langwierigen Streit. Ofarims Geständnis vor Gericht und seine öffentliche Stellungnahme brachten zwar eine gewisse Klärung, doch Markus W. stellt weiterhin die Darstellung des Sängers infrage. Der Fall bleibt ein prägnantes Beispiel dafür, wie falsche Anschuldigungen eskalieren können, bevor sie widerlegt werden.