Giffey diskutiert mit Berliner Apothekerin über Reformdruck und finanzielle Nöte vor Ort
Giffey diskutiert mit Berliner Apothekerin über Reformdruck und finanzielle Nöte vor Ort
Franziska Giffey, Berlins Senatorin für Wirtschaft und ehemalige regierende Bürgermeisterin, besuchte am Montag die Alte Kloster-Apotheke in Rudow. Eine Stunde lang sprach sie mit der Inhaberin Katja Laurisch-Nehrkorn über die Herausforderungen, vor denen lokale Apotheken stehen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen der wachsende Druck durch politische Änderungen und die anstehende Apothekenreform.
Während des Besuchs schilderte Laurisch-Nehrkorn die finanzielle Belastung der Apotheken durch kürzere Zahlungsfristen und die zunehmende Direktverteilung hochpreisiger Medikamente. Kritisch äußerte sie sich auch zu Plänen, die Aufgaben von Pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA) auszuweiten – dies könnte Drogerieketten den Einstieg in den verschreibungspflichtigen Markt ermöglichen.
Die Apothekerin wies zudem auf die bescheidenen Lohnerhöhungen für das Fachpersonal hin, die trotz der Anpassungen durch das Apothekengesetz 2023 einige dazu veranlasst hätten, den Beruf zu verlassen. Zwar hätten Reformen in Bundesländern wie Bayern und Nordrhein-Westfalen die Bezahlung leicht verbessert, doch Laurisch-Nehrkorn forderte stärkere Tarifverhandlungsrechte, um faire Löhne durchzusetzen.
Giffey hörte sich die Anliegen an und betonte die Bedeutung lokaler Apotheken für die Gesundheitsversorgung, insbesondere in Stadtteilen wie Rudow. Sie ging auch auf die geplante Berliner Ausbildungsabgabe ein, die Apotheker als zusätzliche finanzielle Belastung fürchten. Zum Abschluss versprach Giffey, die Sorgen an Berlins Gesundheitssenator weiterzuleiten und sich auf Bundesebene für Änderungen im Apothekenrecht einzusetzen.
Die Diskussion zeigte die Kluft zwischen politischen Absichten und der Realität in den Apotheken. Giffeys Zusage, sich für den Sektor einzusetzen, könnte die anstehenden Reformen beeinflussen. Unterdessen kämpfen Laurisch-Nehrkorn und ihr Team weiter mit den finanziellen Herausforderungen – während sie gleichzeitig ihre Gemeinschaft versorgen.
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