Gero Hocker übernimmt Doppelfunktion bei der FDP Niedersachsen und im Bundesministerium
Gero Hocker neuer Landesvorsitzender der FDP - Gero Hocker übernimmt Doppelfunktion bei der FDP Niedersachsen und im Bundesministerium
Gero Hocker hat innerhalb der Freien Demokratischen Partei (FDP) zwei zentrale Positionen übernommen. Der Bremer Volkswirt wurde kürzlich zum neuen Landesvorsitzenden der FDP Niedersachsen gewählt. Zudem amtiert er seit September 2024 als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr.
Seine Wahl zum Landesvorsitzenden erfolgte auf dem FDP-Parteitag in Celle, wo er 77,86 Prozent der Stimmen auf sich vereinte. Hocker folgt damit auf Konstantin Kuhle, der sich vor den anstehenden Kommunalwahlen im September aus einigen politischen Ämtern zurückzieht.
Vor dieser Berufung vertrat Hocker die FDP von 2017 bis 2025 als Abgeordneter im Deutschen Bundestag. In dieser Zeit fungierte er als agrarpolitischer Sprecher der Fraktion. Der promovierte Volkswirt bringt damit auch fachliche Expertise in die politische Arbeit ein.
Unter Hockers Führung bleibt die FDP Niedersachsen ihrem bisherigen politischen Kurs treu. Die Schwerpunkte der Partei – Bürokratieabbau, Mobilitätsförderung und Bildungsreformen – bleiben unverändert. Zuvor war Hocker bereits als stellvertretender Landesvorsitzender tätig und Verantwortlicher für die Bereiche Landwirtschaft und Regionalentwicklung, was die Kontinuität der Parteiarbeit unterstreicht.
Seine Ernennung zum Parlamentarischen Staatssekretär folgte auf seine parlamentarische Laufbahn. In dieser bundespolitischen Funktion obliegt ihm die Mitgestaltung der Digital- und Verkehrspolitik.
Hocker führt nun die niedersächsische FDP an, während er gleichzeitig ein Regierungsamt auf Bundesebene innehat. Die programmatische Ausrichtung der Partei zeigt keine grundlegenden Änderungen, weiterhin stehen wirtschafts- und verwaltungspolitische Reformen im Mittelpunkt. Mit dieser Doppelfunktion beginnt für ihn eine neue Phase seiner politischen Karriere.
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