Gefährlicher Chemikalien-Transport auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid gestoppt
Elsa JunckGefährlicher Chemikalien-Transport auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid gestoppt
Ein Lkw mit gefährlichen Chemikalien wurde auf der Autobahn A2 in der Nähe von Vlotho gestoppt, nachdem Autofahrer Alarm geschlagen hatten. Das von einem 52-jährigen Mann aus Belarus gesteuerte Fahrzeug verfügte weder über funktionierende Rückleuchten noch über die vorgeschriebene Warnbeschilderung. Die Polizei griff ein, nachdem Meldungen eingingen, dass der Lastwagen in Richtung Hannover mit blinkendem Warnlicht, aber ohne Beleuchtung unterwegs war.
Der Vorfall begann, als Verkehrsteilnehmer die Behörden auf einen gefährlich fahrenden Sattelschlepper auf der A2 aufmerksam machten. Ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Herford ortete das Fahrzeug und wies es an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Lkw Natriumfluorid – einen gefährlichen Stoff – transportierte.
Der Lastwagen wurde an der Kreuzung Detmolder Straße / Steinbrinkstraße angehalten. Eines der Fässer mit Natriumfluorid war beschädigt und nicht ordnungsgemäß gesichert. Wegen der Gefahr richteten Feuerwehrkräfte einen 50-Meter-Sicherheitsradius um das Fahrzeug ein.
Sowohl der Fahrer als auch ein Polizeibeamter wurden vorsorglich dekontaminiert. Der Lkw wurde als nicht verkehrssicher eingestuft und darf seine Fahrt nicht fortsetzen. Die Feuerwehr bringt derzeit den Inhalt des beschädigten Fasses in einen sicheren Auffangbehälter, um Austritte zu verhindern.
Die Einsatzkräfte arbeiten weiterhin daran, die gefährliche Ladung zu sichern. Der Lastwagen darf erst wieder auf die Straße, wenn alle Sicherheitsbedenken ausgeräumt sind. Die Behörden bestätigten, dass es keine Verletzten gibt, das Gebiet bleibt jedoch aus Vorsichtsgründen weiterhin abgesperrt.






