Fußballturnier krönt Internationale Wochen gegen Rassismus in Bergisch Gladbach
Maximilian SchönlandFußballturnier krönt Internationale Wochen gegen Rassismus in Bergisch Gladbach
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 in Bergisch Gladbach enden mit besonderem Fußballturnier
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 in Bergisch Gladbach gingen mit einem außergewöhnlichen Fußballturnier zu Ende. Statt um Pokale drehte sich alles um Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt zwischen Spieler:innen unterschiedlicher Herkunft. Neun Mannschaften traten an und verkörperten mit ihrer Vielfalt an Nationalitäten, Religionen und Kulturen das Motto der Veranstaltung.
Das Turnier "Gegen Rassismus kicken" war Teil einer breiter angelegten Kampagne für Menschenwürde und gegen Diskriminierung. Organisiert wurde es vom "Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt in Bergisch Gladbach", das 15 lokale Initiativen vereint, die sich für Inklusion einsetzen. Vorbereitet wurde die diesjährige Aktion durch frühere Projekte wie das "Bündnis für Toleranz und Vielfalt" (2018–2023) und "Rassismusfrei leben" (2020–2024).
Während der zweiwöchigen Kampagne fanden über 30 Veranstaltungen statt. Besonders herausragend war das Fußballturnier mit 36 Spielen – ganz ohne Schiedsrichter. Fairplay und gegenseitiger Respekt prägten die Begegnungen und unterstrichen so die Botschaft der Gleichberechtigung.
Sieger des Turniers wurde der IGMG Bergisch Gladbach e.V., doch im Mittelpunkt stand nicht der sportliche Erfolg, sondern die gemeinsamen Werte. Jede Mannschaft erhielt als Zeichen ihres Engagements ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Ziel der Veranstaltung war es, Verbindungen zu stärken und die kulturelle Vielfalt in der Stadtgemeinschaft zu feiern.
Mit dem Turnier endete die Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 in Bergisch Gladbach. Statt mit Medaillen gingen die Teams mit Bannern nach Hause – als sichtbares Symbol für Solidarität. Das Turnier und die begleitenden Aktionen zeigten einmal mehr, wie die Stadt kontinuierlich an einer offenen und respektvollen Gesellschaft arbeitet.






