Fürth kämpft gegen überquellende Altglascontainer – neue Lösungen ab Juni
Janos PieperFürth kämpft gegen überquellende Altglascontainer – neue Lösungen ab Juni
Frustration in Fürth: Überquellende Altglascontainer sorgen für Ärger
Ende Mai äußerten Anwohner im Landkreis Fürth ihre Verärgerung über überfüllte Altglascontainer und weggeworfene Flaschen in der Umgebung. Die Situation löste Empörung aus, da immer mehr Glasverpackungen neben den Behältern abgestellt wurden.
Das Nürnberger Unternehmen Kühl Entsorgung & Recycling Süd GmbH, zuständig für die Leerung der Container, hat nun zugesagt, das Problem ab dem 1. Juni anzugehen. Geplant sind doppelte Leerungsrunden sowie eine bedarfsgerechte Anpassung der Dienstleistungen.
Besonders frequentierte Standorte werden als „Hotspots“ gekennzeichnet und bei Bedarf mit zusätzlichen Containern ausgestattet. Weniger genutzte Stellen könnten dagegen weniger Behälter erhalten, während stark frequentierte Orte kürzere Leerungsintervalle bekommen. Aktuell schreibt die Verordnung vor, Altglas mindestens alle zwei Wochen – oder bei Bedarf häufiger – abzuholen.
Die Kreisverwaltung wies darauf hin, dass die Altglasentsorgung über die Dualen Systeme geregelt wird und nicht in den Zuständigkeitsbereich der Kommunen fällt. Dieses System verwaltet Glasverpackungen separat vom regulären Hausmüll. Die Angelegenheit wird in der Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses am 25. Juni weiter beraten.
Kühl Entsorgung & Recycling Süd GmbH startet seinen optimierten Sammelplan am 1. Juni. Die Maßnahmen sollen Überfüllungen verhindern und die Menge an wild abgestelltem Glas in stark frequentierten Bereichen verringern. Über weitere Schritte wird in der anstehenden Ausschusssitzung entschieden.






