Fair-Trade-Fußballturnier in Osnabrück verbindet Sport mit sozialer Verantwortung
Margret auch SchlauchinFair-Trade-Fußballturnier in Osnabrück verbindet Sport mit sozialer Verantwortung
Osnabrück veranstaltet jährliches Fair-Trade-Fußballturnier für Schulen
In Osnabrück fand kürzlich das jährliche Fair-Trade-Fußballturnier statt, das sieben lokale Schulen zu einem Tag voller Wettbewerb und Bewusstseinsbildung zusammenbrachte. Bürgermeisterin Katharina Pötter eröffnete die Veranstaltung offiziell und betonte die Bedeutung ethischer Produktionsbedingungen bei Sportartikeln. Das Turnier sollte nicht nur faire Arbeitsbedingungen fördern, sondern auch den Jugendfußball in der Stadt feiern.
Am Start waren Mannschaften der Ursulaschule, der IGS Eversburg, des Ratsgymnasiums, der Angelaschule, der Friedensschule, der Oberschule am Sonnenhügel sowie der KGS Schinkel, die um den Turniersieg kämpften. Neben den Spielen sorgte ein buntes Rahmenprogramm für Abwechslung: Torwandschießen, Fußball-Parcours und Auftritte von Spielern des VfL Osnabrück begeisterten die Teilnehmer.
In ihrer Eröffnungsrede unterstrich Bürgermeisterin Pötter die Notwendigkeit globaler Gerechtigkeit und verwies darauf, dass viele Sportbälle noch immer unter prekären Bedingungen – etwa in Pakistan – in Handarbeit genäht werden. Fair-Trade-Initiativen, so Pötter, sicherten Mindestlöhne, sicherere Arbeitsplätze und zusätzliche Leistungen für die Beschäftigten.
Sieger des Turniers wurde die Ursulaschule, die sowohl den Pokal als auch den Wanderpokal mit nach Hause nahm. Als Belohnung erhielt jedes Teammitglied eine Eintrittskarte für ein Heimspiel des VfL Osnabrück im Stadion an der Bremer Brücke. Zudem wird die Schule 2026 das nächste Fair-Trade-Cup-Turnier ausrichten.
Um künftige Veranstaltungen zu unterstützen, stellte die Stadt 49 mit dem Fairtrade-Siegel zertifizierte Fußballbälle bereit, die jeweils mit dem Osnabrücker Logo versehen sind. Diese kommen in kommenden Turnieren zum Einsatz und unterstreichen das Engagement der Stadt für ethisch produzierte Sportausrüstung.
Das Turnier verband erfolgreich Sport mit sozialer Verantwortung und sensibilisierte für faire Arbeitsbedingungen in der Fußballproduktion. Mit der Ursulaschule als Gastgeberin der nächsten Ausgabe 2026 wird die Veranstaltung weiterhin ethische Standards fördern und jungen Athletinnen und Athleten eine Plattform zum Wettkampf bieten. Die Investition in Fairtrade-Bälle sichert dem Projekt eine nachhaltige Wirkung – sowohl lokal als auch global.






