07 April 2026, 20:32

Erfurt verhandelt über Millionen-Vergleich mit ex-Mitarbeiter Montavon

Ein Mann in einem schwarzen Anzug und Krawatte, mit Brille und einem Blumenkranz, spricht in ein Mikrofon an einem Podium mit einem unscharfen Hintergrund.

Erfurt verhandelt über Millionen-Vergleich mit ex-Mitarbeiter Montavon

Die Stadt Erfurt verhandelt derzeit über eine außergerichtliche Einigung, um den langjährigen Rechtsstreit mit dem ehemaligen Mitarbeiter Guy Montavon beizulegen. Montavon war vor mehr als zwei Jahren fristlos entlassen worden, nachdem ihm Machtmissbrauch und finanzielle Verfehlungen vorgeworfen worden waren. Nun wird eine mögliche gütliche Lösung erörtert.

Die Entlassung Montavons im Jahr 2022 erfolgte nach Vorwürfen sexueller Belästigung und Machtmissbrauchs, die jedoch nie gerichtlich bewiesen wurden. Später gab die Stadt finanzielle Verfehlungen als offiziellen Grund für die Kündigung an.

Die Gespräche über einen Vergleich begannen nach einem Schlichtungsverfahren Mitte März. Die vorgeschlagene Summe liegt im mittleren sechsstelligen Bereich und soll vor allem ausstehende Gehaltszahlungen abdecken. Montavon hat jedoch eine zusätzliche Forderung gestellt, was bei Stadtvertretern auf Unverständnis stößt.

Falls der Stadtrat den Bedingungen zustimmt, könnte die Einigung bereits im Mai unterzeichnet werden. Scheitern die Verhandlungen, wird der Fall im September vor dem Erfurter Arbeitsgericht weiterverhandelt. Montavon würde im Gegenzug seine Klage auf Wiedereinstellung zurückziehen, sobald eine Einigung erzielt wird.

Der Konflikt bleibt vorerst ungelöst, da beide Seiten noch über die genauen Konditionen verhandeln. Die endgültige Entscheidung hängt von der Zustimmung des Stadtrats und Montavons Bereitschaft ab, die vorgeschlagenen Bedingungen zu akzeptieren. Kommt es zu keiner Einigung, wird das Verfahren im Herbst fortgesetzt.

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