19 April 2026, 18:21

Energiekosten explodieren: Iran-Krise treibt Öl- und Gaspreise auf Rekordniveau

Eine Liniengrafik, die die Trends des US-Energieverbrauchs für Erdgas, Kohle, Kernenergie und Biomasse zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Energiekosten explodieren: Iran-Krise treibt Öl- und Gaspreise auf Rekordniveau

Deutschland steht vor stark steigenden Energiekosten, da die Spannungen im Iran die Öl- und Gaspreise in die Höhe treiben. Ökonomen der KfW warnen, dass die Importrechnungen allein in diesem Jahr um zehnt Milliarden Euro steigen könnten. Der Preisanstieg wird voraussichtlich bis Ende 2024 anhalten und damit Unternehmen sowie Haushalte unter Druck setzen.

Der Konflikt im Iran hat bereits zu einem sprunghaften Anstieg der globalen Energiepreise geführt. Laut Analysten der KfW werden die deutschen Importkosten für Rohöl, Erdgas und Steinkohle bis Jahresende auf hohem Niveau bleiben. Falls die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen unverändert bleibt, könnte die Gesamtbelastung um 27 Milliarden Euro auf 99 Milliarden Euro klettern.

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Bis 2026 werden die Importkosten selbst bei einem leichten Rückgang des Verbrauchs voraussichtlich um 20 Milliarden Euro auf 92 Milliarden Euro steigen. Der Preisschub dürfte landesweit zu einem Rückgang beim Öl- und Gasverbrauch führen. Sollten die Kosten weiter anziehen, könnten Unternehmen und Verbraucher ihre Nachfrage noch stärker drosseln.

Die Lage verschärft die ohnehin angespannte Energiekrise. Höhere Preise belasten bereits jetzt Branchen, die stark von fossilen Energieträgern abhängig sind. Bei anhaltenden Spannungen sind weitere Steigerungen zu erwarten.

Unabhängig davon, ob die Nachfrage sinkt oder gleich bleibt, wird Deutschlands Rechnung für Energieimporte deutlich wachsen. Die KfW-Prognosen gehen von einem Mindestanstieg um 20 Milliarden Euro bis 2026 aus – mit Potenzial für noch höhere Belastungen. Der anhaltende Preisdruck wird die Energienutzung in den kommenden Jahren vermutlich grundlegend verändern.

Quelle