18 March 2026, 00:28

Energieeffizienz-Experten: Wie aus 500 Fachleuten über 5.000 wurden

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, das den Text "Investitionen in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit der Neuen Deal" zeigt.

Energieeffizienz-Experten: Wie aus 500 Fachleuten über 5.000 wurden

Verzeichnis für Energieeffizienz-Experten verzeichnet starken Zuwachs seit 2011

Das bundesweite Verzeichnis für Energieeffizienz-Experten ist seit seinem Start im Jahr 2011 deutlich gewachsen. Ursprünglich von drei zentralen Institutionen ins Leben gerufen, führt es mittlerweile über 5.000 zertifizierte Fachleute in ganz Deutschland auf. Der Anstieg der Zahlen geht einher mit verschärften Vorschriften und Förderrichtlinien, die die Nachfrage nach qualifizierten Beratern in den Bereichen Gebäude und Industrie vorantreiben.

Die Expertenliste Energieeffizienz wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie der KfW-Bankengruppe eingerichtet. Von Anfang an sollte sie Eigentümerinnen und Eigentümern sowie Unternehmen den Zugang zu zertifizierten Spezialisten erleichtern, die sie bei Energiesparmaßnahmen begleiten. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) übernahm im Laufe der Zeit die Verantwortung für den Betrieb und die Weiterentwicklung des Verzeichnisses.

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Anfangs waren weniger als 500 Expertinnen und Experten registriert. Doch bis 2025 stieg diese Zahl auf über 5.000 an. Ausschlaggebend für das Wachstum war das Energieeffizienzgesetz (EnEfG), das die Anforderungen an Gebäude und Industrieanlagen verschärfte. Zudem benötigten immer mehr Unternehmen und Privatpersonen Nachweise über die Einhaltung der Vorgaben, um staatliche Fördermittel zu erhalten.

2023 schloss sich das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) der Initiative an. Dadurch wurden auch Neubauprojekte in das bestehende System integriert. Seitdem dürfen nur noch die im Verzeichnis geführten Fachleute Anträge auf Bundesförderung prüfen – egal, ob es um Sanierungen oder Neubauten geht.

Die Expansion des Verzeichnisses spiegelt Deutschlands Bestreben wider, Energiestandards zu verschärfen und die Vergabe von Fördergeldern strenger zu kontrollieren. Mit mehr als 5.000 zertifizierten Expertinnen und Experten haben Immobilienbesitzer und Unternehmen nun leichteren Zugang zu qualifizierten Beratern, die ihnen helfen, finanzielle Unterstützung zu sichern. Das System stellt sicher, dass nur fachkundige Prüfer Compliance-Nachweise erstellen und Förderanträge bearbeiten.

Quelle