27 April 2026, 20:22

Eklat zwischen Oliver Welke und Howard Carpendale eskaliert nach heute-show-Witz

Gruppe von Menschen auf einer Bühne mit einem Banner, auf dem 'Berlin als Fuck' steht, mit Lautsprechern, Mikrofonen und einer Menge unten, die Hände hebt.

Eklat zwischen Oliver Welke und Howard Carpendale eskaliert nach heute-show-Witz

Ein Witz in der ZDF-Sendung heute-show hat einen öffentlichen Streit zwischen Comedian Oliver Welke und Schlager-Legende Howard Carpendale ausgelöst. Der 80-jährige Sänger, der derzeit auf Deutschlandtournee ist, fühlte sich durch eine Spotte über seine Fans brüskiert. Welke weigert sich, zurückzurudern, und bezeichnet die Bemerkung als Teil einer satirischen Nummer.

Der Eklat begann während eines heute-show-Beitrags über KI und Roboter in Pflegeheimen. Moderator Oliver Welke riss einen Witz mit der Pointe: "Hundert Beine, riecht nach Urin – was ist das? Die erste Reihe bei einem Carpendale-Konzert." Die Äußerung, ausgestrahlt auf ZDF – einem Sender mit überwiegend älterem Publikum – löste sofort empörte Reaktionen aus.

Carpendale konterte umgehend auf Instagram und fragte, ob Welke jemals eines seiner Konzerte besucht habe. Er beschrieb seine Fans als "anständige Leute" und lud den Komiker ein, sich selbst ein Bild von seinen Shows zu machen. Der Sänger kündigte zudem an, die Angelegenheit nicht ruhen zu lassen, bis Welke sich entschuldige.

Welke blieb standhaft und erklärte, der Witz sei Teil einer größeren Satire-Nummer über KI gewesen, die eine allgemein bekannte Figur benötige. Die Pointe richte sich nicht persönlich gegen Carpendale, sondern passe zum Thema des Beitrags. Derweil zeigt Carpendale, der nach 60 Jahren im Musikbusiness kürzlich sein erstes Nummer-eins-Album in Deutschland landete, keine Anzeichen, den Konflikt beizulegen.

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Die Auseinandersetzung bleibt ungelöst: Welke lehnt eine Entschuldigung ab, Carpendale pocht auf Konsequenzen. Der Streit wirft Fragen über die Grenzen von Satire und Publikumssensibilitäten auf. Die laufende Tournee des Sängers zieht unterdessen weiterhin große Zuschauerzahlen an – unbeeindruckt von der Kontroverse.

Quelle