11 June 2026, 10:15

DFB setzt auf Sport statt Politik vor der umstrittenen Fußball-WM

DFB-Präsident reagiert nicht 'voreilig' auf WM-Vorfälle

DFB setzt auf Sport statt Politik vor der umstrittenen Fußball-WM

Deutscher Fußball-Bund (DFB) betont Fokus auf den Sport trotz politischer Diskussionen um WM

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat angesichts der politischen Debatten im Vorfeld der bevorstehenden FIFA-Weltmeisterschaft seine Konzentration auf den Fußball bekräftigt. DFB-Präsident Bernd Neuendorf erläuterte in einem Gastbeitrag für das Redaktionsnetzwerk Deutschland die Haltung des Verbandes. Das Turnier findet in Mexiko, Kanada und den USA statt.

Neuendorf betonte, dass der Sport zwar nicht im luftleeren Raum stattfinde, der Fußball jedoch stets im Mittelpunkt stehen müsse. Der DFB werde sich bei politischen Themen im Zusammenhang mit dem Turnier zurückhalten und nicht zu jeder tagespolitischen Entwicklung oder Äußerung während der WM Stellung nehmen.

Gleichzeitig bekräftigte der Verband sein Engagement für Freiheit, Demokratie, Respekt, Toleranz, Vielfalt und Inklusion. Er positioniert sich klar gegen Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus. Neuendorf unterstrich zudem, dass der Fußball für Zusammenhalt und nicht für Spaltung stehe.

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Der DFB stehe in engem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden. Im Fokus der Gespräche stehen die Rahmenbedingungen vor Ort während des Turniers, das politisch aufgeladen sein dürfte.

Mit dieser Haltung zeigt der Verband, dass er den Spagat zwischen sportlichem Fokus und gesellschaftlicher Verantwortung sucht. Er wird seine Grundwerte weiterhin aktiv vertreten, dabei aber in Abstimmung mit den zuständigen Stellen agieren. Die Position des DFB zielt darauf ab, die Herausforderungen eines hochkarätigen und politisch sensiblen Großereignisses zu meistern.

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