Dermbach diskutiert hitzig über geplante Windvorranggebiete und Bürgerproteste
Maximilian SchönlandDermbach diskutiert hitzig über geplante Windvorranggebiete und Bürgerproteste
In der Gemeinde Dermbach fand am Montag eine öffentliche Versammlung statt, um über Pläne zur Windenergie zu diskutieren. Rund 100 Personen nahmen teil, darunter Gemeinderäte sowie Vertreter der Bürgerinitiative „Keine Windräder im Wald“. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der geplante Windvorranggebiet W 14 und der aktuelle Entwurf des Teilplans Windenergie für die Region.
Bürgermeister Thomas Hugk eröffnete die Veranstaltung mit der Betonung, wie wichtig es sei, sowohl die Vor- als auch die Nachteile der Windenergie abzuwägen. Er forderte zu einer sachlichen Debatte über das Thema auf. Die Bürgerinitiative bot den Anwohnern Unterstützung bei der Erstellung und Einreichung formeller Einwände gegen die Pläne an.
Der zweite Entwurf des Teilplans sieht 40 neue Windvorranggebiete vor, die insgesamt etwa 7.483 Hektar umfassen. Während der Fragerunde äußerten die meisten Teilnehmer Kritik an den Windenergie-Projekten. Befürchtet wurden mögliche gesundheitliche Risiken, Landschaftsbeeinträchtigungen sowie fehlende ausreichende Lösungen zur Energiespeicherung.
Einige Anwohner forderten eine direkte Bürgerbeteiligung oder eine Volksabstimmung über die Vorhaben. Trotz hitziger Diskussionen hob Bürgermeister Hugk den weitgehend konstruktiven und respektvollen Ton der Debatte hervor.
Die Versammlung zeigte eine starke lokale Ablehnung der Windenergiepläne. Viele Teilnehmer sprachen sich für eine stärkere Einbindung der Öffentlichkeit in die Entscheidungsprozesse aus. Hugk beendete die Veranstaltung mit einem Dank an alle Beteiligten für ihre Beiträge zur Diskussion.






