27 April 2026, 08:21

Bundeswehr-Auftrag für Diesel-Tankcontainer wegen explodierender Kosten gestoppt

Schwarz-weißes Papier betitelt "Vast German War Material Surrendered to Allies" mit detaillierten Illustrationen von übergebenen deutschen Kriegsfahrzeugen, Schiffen und Ausrüstung.

Bundeswehr-Auftrag für Diesel-Tankcontainer wegen explodierender Kosten gestoppt

Deutsche Abgeordnete haben einen großen Beschaffungsauftrag des Verteidigungsministeriums vorläufig gestoppt, nachdem sich die Kosten für Dieselkraftstoff-Tankcontainer fast verdoppelt hatten. Das Projekt, das bis 2029 Tausende dieser Einheiten liefern sollte, steht nun wegen der stark gestiegenen Preise auf dem Prüfstand. Beamte untersuchen derzeit, ob die höheren Ausgaben gerechtfertigt sind, bevor es weitergeht.

Das Verteidigungsministerium hatte 2021 zunächst 153 ähnliche Container für 21,8 Millionen Euro erworben – rund 142.000 Euro pro Stück. Laut dem neuen Vorschlag würden 902 Container inklusive Mehrwertsteuer 262,67 Millionen Euro kosten, was den Stückpreis auf etwa 291.000 Euro anhebt.

Der aktuelle Rahmenvertrag könnte langfristig bis zu 4.200 Container umfassen, mit einer Obergrenze von rund 902 Millionen Euro. Die Einheiten sollen die Litauen-Brigade und die allgemeine Truppenlogistik unterstützen, wobei die Auslieferungen bis 2029 geplant sind.

Haushaltspolitiker griffen nach dem deutlichen Preisanstieg ein und blockierten die Beschaffung vorläufig. Das Ministerium muss nun weitere Begründungen liefern, bevor der Deal fortgesetzt werden kann.

Die Aussetzung der Beschaffung lässt das Projekt vorerst in der Schwebe, bis die Bedenken zu den Kosten geklärt sind. Falls genehmigt, werden die Container Teil der langfristigen Logistik für deutsche Truppen im Ausland sein. Die endgültige Entscheidung wird zeigen, ob das Ministerium den Vertrag anpasst oder nach Alternativen sucht.

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