19 April 2026, 02:21

Bundestag beschleunigt Anerkennung ausländischer Gesundheitsabschlüsse ab 2026

Altes deutsches Regierungszertifikat mit handgeschriebener Schrift und einem Logo oben.

Bundestag beschleunigt Anerkennung ausländischer Gesundheitsabschlüsse ab 2026

Der Bundestag hat ein neues Gesetz verabschiedet, das die Anerkennung ausländischer Abschlüsse im Gesundheitsbereich beschleunigen soll. Der von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eingebrachte Entwurf zielt darauf ab, bürokratische Hürden für Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker sowie Hebammen in Deutschland abzubauen. Das Gesetz wurde am Donnerstag mit den Stimmen der Regierungskoalition und der Grünen verabschiedet.

Im Mittelpunkt der Neuregelung stehen die Vereinfachung, Standardisierung und Digitalisierung des Anerkennungverfahrens. Damit soll ein einheitlicheres System geschaffen werden, das Wartezeiten und Papierkram für Antragstellende wie Behörden verringert. Eine zentrale Neuerung ermöglicht es den Bundesländern, die Sprachkenntnisse von Fachkräften aus Drittstaaten bereits vor Abschluss ihrer Qualifikation zu prüfen.

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Die AfD stimmte gegen den Gesetzentwurf, während die Linke sich der Stimme enthielt. Trotz des Widerstands erhielt das Vorhaben ausreichend Unterstützung, um voranzukommen. Bevor es am 1. November 2026 in Kraft tritt, muss es noch den Bundesrat passieren.

Sobald das Gesetz gilt, wird es für im Ausland ausgebildete Gesundheitsfachkräfte einfacher, in Deutschland zu arbeiten. Die Behörden rechnen mit kürzeren Bearbeitungszeiten und weniger administrativem Aufwand. Die Änderungen betreffen alle relevanten Berufe, darunter Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie Apothekerinnen und Apotheker.

Quelle